Transporteure urgieren rasche, politische Lösung im Carnet-Tir Streit mit Russland

WKÖ/AISÖ-Klacska: Zusätzliche Garantien zum Carnet Tir Verfahren per 14.09.2013 gefährden gesamten Warenverkehr mit Russland massiv

Wien (OTS/PWK630) - "Die Ankündigung der russischen Zollbehörde, die Zusammenarbeit im Rahmen des internationalen Carnet Tir Verfahrens per 14.09.2013 einzuschränken bzw. zusätzliche finanzielle Garantien für den Warentransport zu verlangen, gefährdet den Warenaustausch zwischen der EU und Russland massiv", so Alexander Klacska, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Internationaler Straßenverkehrsunternehmer Österreichs (AISÖ) und Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

"Alleine in Österreich sind heuer bereits etwas mehr als 1.000 Fahrten im Rahmen des Carnet Tir Verfahrens von österreichischen Transporteuren nach und durch Russland durchgeführt worden. Die einseitige Einschränkung dieser Zollzusammenarbeit durch Russland gefährdet nicht nur österreichische Transporteure, sondern den gesamten Straßengüterverkehr nach und durch Russland, der mit Hilfe dieses Zollverfahrens abgewickelt wird. Wenn nun die russischen Zollbehörden auf eine zusätzliche nationale Zollgarantie bestehen, die jeder Fahrer bei der Einreise bezahlen muss, so bedeutet dies für jede einzelne Fahrt eine Hinterlegung von Sicherheiten in Höhe von mehreren tausend Euro. Außerdem ist derzeit völlig unklar, wie und in welcher Form diese zusätzlichen Sicherheiten abgewickelt werden sollen. Das ist absolut untragbar und stellt auch ein enormes wirtschaftliches Risiko für jeden Transportunternehmer dar, der Warenverkehre nach und durch Russland abwickelt", so Klacska.

"Wir fordern daher - zusammen mit der IRU (International Road Transport Union) - eine dringende Lösung auf höchster internationaler Ebene dieses anstehenden Problems. Anderenfalls ist der gesamte Warenaustausch österreichischer Unternehmer mit Russland per 14.09.2013 massiv gefährdet", hält Klacska fest. (PM)

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