Hypo Alpe Adria Bank seit Februar aktiv bei der Aufklärung von Unregelmäßigkeit in italienischer Bankentochter

Klarstellung zu den jüngsten, unzutreffenden Medienberichten Rückzahlungen schon bei rund einem Drittel aller betroffenen Verträge veranlasst

Klagenfurt am Wörthersee/Udine (OTS) - Bezugnehmend auf die jüngsten, unzutreffenden Medienberichte zur laufenden Aufklärung des in der Hypo Alpe-Adria-Bank S.p.A.(HBI) aufgetretenen mutmaßlichen Betrugsfalls durch überhöhte Zinsvorschreibungen, legt die Hypo Alpe-Adria-Bank International AG (HBInt) Wert, Folgendes richtigzustellen und erneut festzuhalten:

Die HBInt und ihre zuständigen Vertreter haben unmittelbar nach dem Bekanntwerden der ersten Verdachtsmomente von mutmaßlich betrügerischen Vorgängen Ende Februar 2013 eine interne Überprüfung der italienischen Bankentochter angeordnet. Unverzüglich nach Abschluss dieses internen Audits am 25. März 2013 hat der Verwaltungsrat der HBI unter Vorsitz von Johannes Proksch am 26. März 2013 das sofortige Ausscheiden des damaligen verantwortlichen Generaldirektors der HBI, Lorenzo di Tommaso, erwirkt.

Gleichzeitig wurden weitere, auch externe Überprüfungen durch die zuständigen Organe der Bank in die Wege geleitet. Nach Vorliegen der Ergebnisse wurde vom Vorsitzenden des Verwaltungsrates und dem damaligen Interim-Generaldirektor der HBI, Lorenzo Snaidero, aktiv Strafanzeige in der genannten Causa bei der Staatsanwaltschaft Udine eingebracht. Die Bank kooperiert dabei voll umfänglich mit den ermittelnden Behörden und trägt großes Interesse an einer raschen und vollständigen Aufklärung der Vorkommnisse.

Des weiteren wurden unverzüglich personelle Konsequenzen bei jenen Mitarbeitern der italienischen Niederlassung gezogen, die nach den von der Bank angestrengten Untersuchungen als aktiv an der Verrechnung von überhöhten Zinsberechnungen beteiligt angesehen werden müssen.

Um eine rasche Bearbeitung im Interesse der Kunden zu ermöglichen, wurde in der HBI für die Überprüfung der möglichen Anspruchsfälle und der Rückzahlung der entstandenen Schäden eine eigene Task Force eingerichtet.

Der aus heutiger Sicht entstandene Gesamtschaden von rund EUR 84 Millionen wurde in den Finanzergebnissen ausgewiesen. Anfang September waren bereits rund ein Drittel der potentiell betroffenen Leasingverträge bearbeitet und Rückzahlungen in Höhe von über EUR 26 Millionen an die Kunden der italienischen Bankentochter veranlasst.

Hypo Alpe Adria

Die Hypo Alpe Adria (HAA) ist ein Bankennetzwerk, das sein Kerngeschäft im Wesentlichen in sieben Ländern der Alpen Adria Region betreibt. Neben Tochterbanken in Österreich (HBA) und Italien (HBI) bildet der südosteuropäische Markt traditionell das Rückgrat der HAA. Das eigenständige SEE Netzwerk bestehend aus Instituten in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro ist ebenso wie die HBA und die HBI unter dem Dach der gemeinsamen Holding HBInt. mit Sitz in Klagenfurt, Österreich.

Zur Bewältigung der aus den expansiven Jahren und insbesondere seit dem Ausbruch der Finanzkrise entstandenen hohen Belastung aus problembehafteten Finanzierungen wurde nach Notverstaatlichung mit der Heta Asset Resolution eine über die Region gespannte Organisationsstruktur installiert, die den fokussierten Abbau wertschonend vorantreibt.

Die HAA befindet sich zu 100% im Besitz der Republik Österreich.

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