WKÖ-Hochhauser begrüßt Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung für öffentliche Auftragsvergabe

Wirtschaftskammer sieht erheblichen Beitrag für eine effiziente Auftragsvergabe, von dem insbesondere regional orientierte Klein- und Mittelbetriebe profitieren

Wien (OTS/PWK626) - Als einen "erheblichen Beitrag für eine effiziente Auftragsvergabe und eine Win-Win-Situation für den österreichischen Wirtschaftsstandort" begrüßt Wirtschaftskammer-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser die neuerliche Verlängerung der Schwellenwerteverordnung um ein weiteres Jahr. Öffentliche Auftraggeber können nun auch 2014 Aufträge bis zu 100.000 Euro direkt an Unternehmen der Bau-, Liefer- und Dienstleistungsbranchen vergeben. Im Bau kann die öffentliche Hand darüber hinaus für Auftragsvolumina bis zu einer Million Euro zumindest drei qualifizierte Unternehmen im sogenannten nicht offenen Verfahren direkt zur Angebotslegung einladen.

"Die öffentliche Auftragsvergabe kann damit unbürokratisch, rasch und effizient abgewickelt werden. Insbesondere in der Krise hat sich die Schwellenwerteverordnung als eine wichtige Maßnahme vor allem für die kleineren und mittleren Betriebe erwiesen", betont Hochhauser. "Angesichts der nach wie vor lauen Konjunktur ist die Verlängerung, für die sich der Wirtschaftsminister dankenswerter Weise stark gemacht hat, ein wichtiges Signal."

Es hat sich gezeigt, dass dank Schwellenwerte-Verordnung die Dauer des Vergabeverfahrens um rund 3 Monate verkürzt und Verfahrenskosten um rund 75 Prozent gesenkt werden können. Gleichzeitig wird auch der Verwaltungsaufwand für Länder und Gemeinden reduziert. "Für alle Beteiligten kommt es zu einer Zeit- und Kostenersparnis" so Hochhauser abschließend. (SR)

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