Becker: Europa kämpft gegen Jugendarbeitslosigkeit nach österreichischem Vorbild

EU-Parlament fordert verstärkte Maßnahmen für Arbeitsmarkt und Ausbildung von Jugendlichen

Wien, 11. September (ÖVP-PD) "Die in einigen Ländern dramatisch hohe Jugendarbeitslosigkeit gefährdet die Zukunft einer ganzen Generation. Daher ist es enorm wichtig, dass Europa entschlossen handelt. Wir beschließen heute im Europaparlament einen Maßnahmenplan, der sich in hohem Maße am österreichischen Erfolgsmodell orientiert", so Heinz K. Becker, Beschäftigungs- und Bildungssprecher der ÖVP im EU-Parlament. "Unsere duale Ausbildung mit Berufsschulen und betrieblicher Lehre, unsere Jugendgarantie, unser effizientes Arbeitsmarktservice und unsere Sozialpartnerschaft, werden vom EU-Parlament als Vorbild für jene Mitgliedstaaten definiert, die jetzt sofortige Reformen einleiten müssen", so Becker. Der ÖVP-Europaabgeordnete hat sich seit Jahren im Europaparlament sehr für die Anerkennung der österreichischen Erfolgsmodelle eingesetzt. ****

"In Österreich haben wir 7 Prozent Jugendarbeitslosigkeit. In Ländern wie Griechenland oder Spanien über 55 Prozent. Das bedeutet, dass jeder zweite Jugendliche in diesen Ländern arbeitslos und perspektivenlos ist. Erstes Ziel muss es sein, eine verlorene Generation in Europa zu verhindern. Das ist unsere vordringlichste politische Verantwortung", so Becker. Schon im
April 2011 habe er in einer Plenarrede einen verstärkten Leistungsvergleich der Arbeitsmarktpolitik der Mitgliedstaaten gefordert und dabei ausdrücklich Österreichs Berufsausbildung genannt. "Die große Mehrheit der Europaabgeordneten unterstützt den Zukunftsweg unserer jungen Generation mit maximaler Kraft", so Becker.

Das Europäische Parlament beschloss heute sowohl einen Bericht aus dem Beschäftigungsausschuss über die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, als auch einen Bericht aus dem Bildungsausschuss über die Umsetzung der EU-Jugendstrategie. An beiden Berichten hatte Becker von Beginn an mitgearbeitet.

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