- 11.09.2013, 12:37:52
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FPÖ-Mölzer/Holzfeind: Auch Slowenien muss Vielfalt der Kulturen und Sprachen achten
Heutige Abstimmung im EU-Parlament über Sprachenvielfalt in der EU ist auch Mahnung für Slowenien die Rechte der deutschen Minderheit zu beachten und zu respektieren
Utl.: Heutige Abstimmung im EU-Parlament über Sprachenvielfalt in
der EU ist auch Mahnung für Slowenien die Rechte der deutschen
Minderheit zu beachten und zu respektieren =
Wien (OTS) - Angesichts der heutigen Abstimmung im Europäischen
Parlament über die Entschließung "zu den vom Aussterben bedrohten
europäischen Sprachen und zur Sprachenvielfalt in der Europäischen
Union", die mit großer Mehrheit angenommen wurde, sei es höchst an
der Zeit, dass sich auch unser Nachbarland Slowenien seiner
Verantwortung bei der Wahrung und Förderung des kulturellen und
sprachlichen Erbes in Europa bewusst wird, unterstreichen die beiden
FPÖ-Kandidaten zur Nationalratswahl Wendelin Mölzer und Dietmar
Holzfeind. "Die Achtung der Vielfalt der Kulturen und Sprachen stellt
nach Art 22 der EU-Grundrechtecharta ein Grundprinzip der EU dar, das
auch die Mitgliedsstaaten in ihrem Territorium zu respektieren haben.
Während Kärnten die slowenische Volksgruppe im Lande sowie windische
Vereine großzügig unterstützt, sieht es jenseits der Grenze für die
deutsche Volksgruppe sehr schlecht aus. Dies gilt es zu ändern", hält
Wendelin Mölzer in einer ersten Reaktion fest.
Sein Mitstreiter Dietmar Holzfeind wies in diesem Zusammenhang darauf
hin, dass der deutschen Volksgruppe in Slowenien beharrlich die
Anerkennung als verfassungsmäßig verankerte, autochthone Minderheit
verwehrt wird, obwohl dieser Umstand bei Historikern und
Wissenschaftlern völlig unumstritten ist. "Erst die verfassungsmäßige
Anerkennung als Volksgruppe würde der deutschen Minderheit in
Slowenien die Möglichkeit geben, sich ähnlich wie die Slowenen in
Kärnten zu organisieren, weitere Vereine zu gründen und in den Genuss
von staatlichen Fördermitteln zu kommen, um stärker kulturell tätig
zu werden und die deutsche Sprache in Slowenien langfristig als
kulturelles Erbe zu erhalten", ist Dietmar Holzfeind überzeugt.
Die beiden FPÖ-Kandidaten, glauben, dass es im Jahr 2013 auch für
einige rückwärtsgewandte, slowenische Politiker an der Zeit wäre,
historische Ressentiments abzulegen und ein Zeichen der Versöhnung
und der Völkerverständigung zu setzen. "Die Entschließung des
Europäischen Parlaments mahnt daher zu Recht ein, dass vom Aussterben
bedrohte Sprachen - wie das Deutsche in Slowenien - als Teil des
kulturellen Erbes gelten sollen und nicht als Vehikel für politische,
ethnische oder territoriale Bestrebungen betrachten werden dürfen",
so Holzfeind und Mölzer abschließend.
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