RfW-BO Amann: Kalte Progression abschaffen und Jahreseinkommen bis zu 15.000 Euro steuerfrei stellen

"So kann man für mehr Einkommen fürs Auskommen sorgen, besonders für jene, die Teilzeit arbeiten."

Wien (OTS) - "Die sofortige Abschaffung der kalten Progression und Steuerfreiheit bis zu einem Jahreseinkommen von 15.000 Euro: So kann man für mehr Einkommen fürs Auskommen sorgen, besonders für jene, die Teilzeit arbeiten", so heute RfW-Bundesobmann Fritz Amann. Es sei jedenfalls wenig hilfreich, wenn SPÖ-Regierungsmitglieder wie Sozialminister Hundstorfer und Frauenministerin Heinisch-Hosek ständig den Betrieben den "Schwarzen Peter" zuschieben.

"Genauso wie die Betriebe werden auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von dieser Regierung "abgezockt". Diese "Inkasso-Mentalität" führt dazu, dass zum Beispiel von drei Prozent Lohnerhöhung, die den Betrieb 4,5 Prozent kostet, dank Steuern, Gebühren und Abgaben nicht einmal ein Prozent beim Arbeitnehmer ankommt. Schätzungen zufolge verdient sich der Staat allein durch die kalte Progression rund 500 Millionen Euro "Körberlgeld" jährlich. Da "liegt der Hunde begraben"", so Amann. Der erste Schritt zur Entlastung muüsse daher eine Inflationsanpassung der Steuerstufen sein - und zwar rückwirkend auf fünf Jahre. Und von der Steuerfreiheit bis zu einem Jahreseinkommen von 15.000 Euro würden speziell Teilzeitbeschäftigte - darunter befänden sich nun einmal zahlreiche Frauen - profitieren. Damit würde besonders die Leistung der kindererziehenden Frauen gewürdigt.

"Davon haben diese Frauen deutlich mehr als von der gebetsmühlenartig vorgetragenen Schlechtmacherei der Teilzeitarbeit durch die Frauenministerin. Die Frau Minister möge zur Kenntnis nehmen: Es gibt Frauen, die freiwillig Teilzeit arbeiten, weil sie sich auch ihrem Kind widmen wollen - und das ist ihr gutes Recht. Es lässt sich eben nicht jede Frau in das Korsett des sozialistischen Weltbilds einer Heinisch-Hosek zwängen", so Amann.

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