Hochwasser-Schäden: Ölheizungsförderung hilft 80 Familien

HMÖ-Soforthilfe unterstützt die Neuanschaffung moderner Ölheizungen

Wien (OTS) - Nach den schweren Überflutungen im Juni erhöhte die Heizen mit Öl GmbH (HMÖ) die Ölheizungsförderung für Hochwassergeschädigte um 500 Euro auf 2.500 bzw. 3.500 Euro. Rund 80 Familien, deren Ölheizung schwer beschädigt oder zerstört wurde, stellten im Sommer einen entsprechenden Antrag. Ein Kesselsockel und Absperreinrichtungen bieten vielen Familien nun besseren Schutz, sollte es in den nächsten Jahren erneut zu Hochwasser kommen.

Aufgrund der Überschwemmungen Anfang Juni sind zahlreiche Familien mit der Erneuerung ihrer kaputten Heizungsanlage konfrontiert. Anlässlich der Flutkatastrophe erhöhte die Heizen mit Öl GmbH die Förderung für betroffene Familien um 500 Euro und setzte das sonst erforderliche Mindestalter der Altanlage aus. Die bis Ende Juli eingebrachten Anträge wurden umgehend bearbeitet, um einen raschen Austausch zu ermöglichen. "Etwa die Hälfte der betroffenen Familien hat die Erneuerung bereits durchgeführt und die Förderung von bis zu 3.000 Euro plus 500 Euro Hochwasser-Hilfe schon erhalten", erklärt Martin Reichard, HMÖ Geschäftsführer. Die restlichen Altanlagen werden in den kommenden Wochen gegen moderne Öl-Brennwertgeräte getauscht. "Der Vorteil dieser Anlagen: Bewährte Technik bei gleichzeitiger Heizölersparnis von bis zu 40 Prozent. So werden die Betriebskosten ohne Komfortverlust schlagartig reduziert", so Reichard.

Empfohlene Vorkehrungen für hochwassergefährdete Gebiete

Um die Ölheizung vor Hochwasser bestmöglich zu schützen, können im Vorfeld einige bauliche bzw. technische Maßnahmen getroffen werden. Die Heizen mit Öl GmbH empfiehlt, den Kessel nicht auf den Boden, sondern auf einen Sockel zu stellen. Dieser schützt die Anlage einerseits vor niedrigeren Wasserständen und erleichtert andererseits den Abtransport bei höheren Überschwemmungen. Zu diesem Zweck ist eine gut demontierbare Anlage mit Absperreinrichtungen für einen raschen Abbau sinnvoll. Ein möglichst hoher Füllstand vermindert bei Öltanks die Gefahr des Aufschwimmens. Die Lüftungsleitung des Öltanks sollte möglichst hoch geführt werden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Bei Hochwasser sind alle Tanköffnungen sicher zu verschließen, damit das Heizöl nicht auslaufen kann.

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