Neuer Leitfaden zur Anwendung der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen präsentiert

Unternehmerforum bei OÖ. Ferngas thematisiert nachhaltiges Wirtschaften

Linz (OTS) - Internationale Leitlinien und Standards im Bereich der unternehmerischen Verantwortung gewinnen in Hinblick auf immer komplexer werdende globale Wertschöpfungsketten zunehmend an Bedeutung. Der im Rahmen eines von respACT organisierten Unternehmertreffens bei der OÖ. Ferngas Netz GmbH in Linz am 10. September präsentierte neue Leitfaden zur Anwendung der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen bietet erstmals einen praxisorientierten Einstieg in die Thematik. Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT - Österreichs führender CSR-Plattform -unterstreicht die Relevanz des Leitfadens: "Die OECD-Leitsätze bieten für Unternehmen hilfreiche Empfehlungen, um ökologische und soziale Kriterien in die Lieferkette zu integrieren. Vor allem für global tätige Unternehmen - Großunternehmen genauso wie KMU - trägt eine verantwortungsvolle Unternehmensführung zur Risikominimierung bei und schafft klare Wettbewerbsvorteile. Der neue Leitfaden zeigt mittels Praxisbeispielen auf, welche Aktivitäten konkret umgesetzt werden können."

Neben den OECD-Leitsätzen thematisierte die von respACT, dem österreichischen sowie deutschen Global Compact-Netzwerk organisierte Veranstaltung auch den UN Global Compact oder die ISO 26000. Der Gastgeber und Vorstandsvorsitzende der OÖ. Ferngas Netz GmbH, Johann Grünberger, erläuterte, warum sein Unternehmen nach dem ISO 26000-Leitfaden wirtschaftet: "Als regionales Traditionsunternehmen wie die OÖ. Ferngas Netz GmbH darf man die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, der Region, der Umwelt und den Mitarbeitern nicht vergessen. Wir versuchen, dies bei unserem täglichen Handeln stets zu berücksichtigen. Mit der ISO 26000 wurde ein offizieller Orientierungsrahmen geschaffen, der diese Werte im Besonderen berücksichtigt und prüfbar macht. Da wir diese Verantwortung gegenüber der Gesellschaft schon seit Jahren leben, waren die Auseinandersetzung mit der ISO 26000 und die erfolgreiche Zertifizierung nach ONR 192500 nur noch logische Konsequenzen." Weiters präsentierte Stefan Seidel, Nachhaltigkeitsmanager bei der PUMA AG, die Aktivitäten des Sport- und Lifestylekonzerns. Der Global Compact-Teilnehmer wirtschaftet entlang komplexer internationaler Lieferketten und ließ kürzlich mit seiner ökologischen Gewinn- und Verlustrechnung aufhorchen. Als erstes Unternehmen weltweit wagte PUMA den Versuch, die Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit umfassend monetär zu bewerten.

Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich und Vorstandsmitglied bei respACT, resümiert:
"Verantwortungsvoll handelnde Unternehmen - ungeachtet ihrer Größe -engagieren sich für ihre Kunden, ihre MitarbeiterInnen und deren Familien, für die Region und die Umwelt. respACT bietet eine ideale Plattform, um sich mit anderen Unternehmen und Stakeholdern zu vernetzen und sich zum Thema Corporate Social Responsibility auszutauschen."

Der Leitfaden kann unter http://www.respact.at/oecdleitsaetze heruntergeladen werden.

Über respACT:

respACT - austrian business council for sustainable development ist Österreichs führende Unternehmensplattform zu Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltiger Entwicklung. Der Verein unterstützt die Mitgliedsunternehmen dabei, ökologische und soziale Ziele ökonomisch und eigenverantwortlich zu erreichen. Derzeit zählt der Verein rund 250 Mitgliedsunternehmen. www.respact.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. (FH) Katrin Gaupmann
respACT - austrian business council for sustainable development
Wiedner Hauptstraße 24/11, 1040 Wien
Tel: 01/7101077-12, Email: k.gaupmann@respact.at
Web: www.respact.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ACT0001