Karlheinz Töchterle: FH Vorarlberg lebt gelingende Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und praxisnahe Ausbildung vor

Wissenschafts- und Forschungsminister mit Landesrat Sonderegger und FH Vorarlberg-Geschäftsführer Fitz-Rankl zu Gast bei der Firma Doppelmayr Seilbahnen GmbH in Wolfurt

Wien (OTS) - "Die FH-Vorarlberg lebt gelingende Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und eine praxisnahe Ausbildung vor: Mit dem unter anderem in Kooperation mit der Firma Doppelmayr eingerichteten berufsbegleitenden Hochschullehrgang steht ab diesem Herbst eine stimmige Erweiterung des Angebots zur Verfügung, das den regionalen Erfordernissen gerecht wird", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Er besuchte gestern Nachmittag gemeinsam mit dem Vorarlberger Wissenschaftslandesrat Mag. Harald Sonderegger und dem Geschäftsführer der FH-Vorarlberg, Mag. Stefan Fitz-Rankl, die Firma Doppelmayr Seilbahnen GmbH in Wolfurt. Neben dem neuen Hochschullehrgang stand die fundierte Lehrlingsausbildung bei Doppelmayr im Vordergrund und Töchterle plädierte erneut für eine "höhere Wertschätzung der Lehrberufe", wie sie bei der Firma Doppelmayr bereits seit Jahren vorbildlich gelebt wird.

"Die FH-Vorarlberg blüht, dem tragen wir auch mit einem Ausbau der Studienplätze Rechnung", so Töchterle weiter. Vom österreichweiten Ausbau bis 2015 profitiert die FH- Vorarlberg mit 70 zusätzlichen Studienplätzen. "Nach 2015 soll aber nicht Schluss sein - im Gegenteil", bekräftigt Töchterle sein Ziel eines forcierten Fachhochschul-Ausbaus. "Gerade in Vorarlberg zeigt sich auch, dass Fachhochschulen ein Standortfaktor und wesentlich für die Weiterentwicklung von Regionen sind."

"Die Seilbahnbranche ist zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor geworden, ohne den der Alpintourismus in der Form, wie wir ihn heute kennen, undenkbar wäre", betonte Landesrat Sonderegger. Allein im vergleichsweise kleinen Bundesland Vorarlberg sind 320 solcher Aufstiegshilfen installiert, die gesamte Förderlänge beträgt knapp 260 km. "Zweifellos sind für diesen Bereich Fachleute aus verschiedenen Branchen mit fundierten Kenntnissen der betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge gefragt", so Sonderegger weiter. Dementsprechend wurde in intensiver Zusammenarbeit mit einschlägig arbeitenden Unternehmungen, Institutionen sowie Interessensvertretungen der neue berufsbegleitende Hochschullehrgang "Seilbahnen - Engineering & Management" der FHV und Schloss Hofen in Kooperation mit dem Branchen-Weltmarktführer Doppelmayr Gruppe konzipiert. "Die Lehrinhalte, die wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Management- und Technikkompetenzen in der Seilbahn-Branche kombinieren, wurden bis jetzt als akademisches Weiterbildungsangebot im tertiären Bildungsbereich, in derart kompakter Form, nicht angeboten. Dieses eindrückliche Beispiel für eine gelungene Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft lässt uns erwarten und hoffen, dass Vorarlberg in dieser Hinsicht zum Brennpunkt in der Alpenregion wird und eine Vorreiterrolle übernimmt."

Der Geschäftsführer der FHV, Mag. Stefan Fitz-Rankl ergänzt: "Wir haben an der FHV das große Glück, dass wir in einer extrem starken Wirtschaftsregion angesiedelt sind. Dadurch können wir mit sehr dynamischen Unternehmen zusammenzuarbeiten, die - so wie Doppelmayr -Weltmarktführer sind. Mit und für solche Unternehmen Forschung zu betreiben und gemeinsame Projekte zu lancieren, ist bereits ein großer Vorteil für FHV und Studierende. Letztendlich ist für unsere Studierenden aber enorm vorteilhaft, dass sie hier bei uns an einem Standort studieren, wo nach dem Studium auch die Jobs auf sie warten."

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