FSG-Anderl: Frauen gerecht entlohnen statt konservativ bevormunden!

FSG-Frauen kritisieren ÖVP: Konservatives Familienbild verhindert Wahlfreiheit bei Teilzeit

Wien (OTS/FSG) - "Es ist ein Skandal, dass Frauen als Teilzeitbeschäftigte für die gleiche Arbeit um ein Viertel weniger bezahlt bekommen", ist FSG-Bundesfrauenvorsitzende Renate Anderl empört. Noch mehr verärgert ist Anderl jedoch darüber, dass die ÖVP nun versucht, der SPÖ eine Zwangspolitik unterzujubeln, anstatt ihren Wirtschaftsverbänden auf die Finger zu klopfen, dass Teilzeitbeschäftigte das gleiche Einkommen und die gleichen Chancen erhalten.

"Es ist skandalös, dass die ÖVP Teilzeit schönredet, um damit ihrem konservativen Familienbild gerecht zu werden. Unter dem Deckmantel Vereinbarkeit will sich die ÖVP den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen ersparen, da ihrer Meinung nach für Frauen ein Teilzeitjob genügt", ärgert sich Anderl. Die Zeiten, in denen nur Frauen für Haushalt und Kinder verantwortlich sind, sollten auch für die ÖVP vorbei sein. "Eine echte Wahlfreiheit für Frauen bedeutet, dass es genügend Betreuungsplätze sowohl für Kinder und auch für ältere Angehörige gibt, damit niemand aus dem Berufsleben gedrängt wird!"

"Es ist untragbar, dass die ÖVP Familienpolitik für die Gutverdienenden und Reichen macht und es scheinbar niemanden dort interessiert, wie Alleinerziehende mit einem Teilzeitjob ihre Kinder erhalten oder wie Alleinerziehende im Krankheitsfall und im Alter abgesichert sind", so Anderl. "Wir fordern die Wirtschaft auf, Arbeitnehmerinnen korrekt zu entlohnen und Arbeitsplätze zu schaffen, von denen sie auch leben können: unabhängig und selbstbestimmt. Und wir fordern die ÖVP auf, nicht dauernd mit ihrer konservativen Einstellung die Frauen und Familien Zwangs zu beglücken", bekräftigt Anderl.

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