Wiener FPÖ gegen Gesamtschule, für Deutschkurse

Wien (OTS) - Ihre Kritik am "Einheitsbrei" einer Gesamtschule hat die Wiener FPÖ bei einer Pressekonferenz am Montag wiederholt, ebenso die Forderung, das differenzierte Schulsystem beizubehalten. Nur dieser Pluralismus könne "gezielt auf Fähigkeiten und Begabungen der Kinder" eingehen, sagte Klubobmann Johann Gudenus. Österreich falle seit Jahren in Studienrankings wie PISA zurück, Wien belege im Bundesländer-Vergleich den letzten Platz. Schuld daran sind laut Gudenus unter anderem "Lehrermangel, desolate Klassenräume und fehlende Deutschkenntnisse ausländischer Kinder". Er wiederholte die freiheitliche Forderung nach verpflichtenden Deutschkursen vor Eintritt in die Volksschule sowie vor Übertritt von Volks- in Mittelschule. Der klubungebundene Gemeinderat Wolfgang Aigner stieß in dieselbe Richtung und beklagte das neue Lehrerdienstrecht. Das produziere "Einheitslehrer" für "Einheitsklassen", den "Einheitsschüler" gebe es aber nicht.

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