Qualifizierte Traumatherapie weltweit gefragt

Österreichische Fachgesellschaft für spezifische Traumatherapie "EMDR-Netzwerk" tagt in Wien

Wien (OTS) - Weltweit werden Menschen Opfer von persönlichen oder kollektiven Katastrophen. Jüngstes Beispiel: die 4-Jährige, die den gewaltsamen Tod der Mutter mit anschauen muss und die dieses Erlebnis nicht von alleine bewältigen kann. Oder der Lokführer, der einen Selbstmörder überfährt und unter den schlimmen Bildern und der eigenen Hilflosigkeit bis hin zur Berufsunfähigkeit leidet.

15 Jahre nach Katastrophen wie Lassing, Galtür und Kaprun und der Erfahrung, dass Betroffene oft unter psychischen Folgewirkungen leiden, ist spezielle Traumatherapie durch qualifizierte FachexpertInnen weltweit inzwischen gefragt und gut beforscht.

EMDR "Eye Movement Desensitization and Reprocessing" ist eine hochwirksame Methode, die durch bilaterale Stimulation den Verarbeitungsprozess der traumatischen Erinnerungsspuren im Gehirn unterstützt. EMDR-Fachgesellschaften, die in vielen Ländern auf allen Kontinenten vertreten sind, garantieren die qualifizierte Ausbildung zukünftiger EMDR- Experten.

In Österreich findet am 13.9.2013 in der Universität Wien eine Fachtagung der österreichischen Fachgesellschaft für spezifische Traumatherapie -EMDR Netzwerk Österreich www.emdr-netzwerk.at anlässlich des 10- jährigen Bestehens statt.

Weiters fand vor kurzem in Genf eine gemeinsame Tagung der für Ausbildung und Forschung zuständigen UN-Organisation UNITAR www.unitar.org und der Europäischen Fachgesellschaft für spezifische Traumatherapie, EMDR Europe Association www.emdr-europe.org statt. Das Ziel der internationalen Vernetzung besteht darin, über einen Wissenstransfer ein Behandlungsangebot für Traumaopfer mithilfe von EMDR zu etablieren bzw. die bestehende Versorgung zu optimieren.

Eva Münker-Kramer, Vorsitzende von EMDR Netzwerk Österreich stellt fest: "Qualifizierte Traumatherapie mittels EMDR durch Fachkräfte kann gerade bei Personen, die von Katastrophen oder schweren Unfällen betroffen sind, die Entwicklung von dramatischen Leidenswegen und kostenintensiven Folgen verringern und verhindern."

Links:
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Mag. Eva Münker-Kramer
Vorsitzende EMDR Netzwerk Österreich
Telefon: 0664-1001109
muenker-kramer@emdr-netzwerk.at

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