Mautz: Fehlende Nachmittagsbetreuung Ursache für hohe Teilzeitquote

ÖVP verwechselt Anspruch mit Zwang

Wien (OTS/SK) - "Fehlende Kinderbetreuung am Nachmittag ist die Ursache für die hohe Teilzeitquote bei Frauen", sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz zur aktuellen Teilzeit-Studie der Statistik Austria, die Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer präsentiert hat. "Die SPÖ drückt daher beim Ausbau der Kinderbetreuung aufs Tempo und will einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem 1. Geburtstag. Die ÖVP hat eine neue Ausrede für ihre Blockade beim Ausbau der Kinderbetreuung gefunden und verwechselt Anspruch mit Zwang", sagte Mautz. ****

"Alle, die mehr Stunden arbeiten wollen, sollen auch die Möglichkeit dazu haben. Dafür müssen wir beim Ausbau der Kinderbetreuung aufs Tempo drücken", machte Mautz klar.

Wichtig ist ein Ausbau der Ganztagesbetreuung. "Wie sollen beide Eltern arbeiten können, wenn der Kindergarten zu Mittag schließt", fragte Mautz. "Gerade am Land brauchen wir längere Öffnungszeiten, die sich mit der Berufstätigkeit der Eltern vereinbaren lassen", so Mautz. "Von einem starken Netz an Betreuungseinrichtungen quer durch ganz Österreich profitieren Eltern und Kindern", führte Mautz aus. (Schluss) sn/mp

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