Bures: Rettungsgasse kann über Leben und Tod entscheiden - Nicht-Einhaltung der Rettungsgasse ist kein Bagatelldelikt

Wien (OTS/BMVIT) - "Eine funktionierende Rettungsgasse kann nach einem Unfall über Heilungschancen und Langzeitfolgen - im schlimmsten Fall über Leben und Tod von Unfallopfern entscheiden. Daher wurde auf Wunsch aller Blaulichtorganisationen die Einführung der Rettungsgasse per 1.1. 2012 einstimmig von allen Parlamentsparteien beschlossen", erinnert Verkehrsministerin Doris Bures am Montag. "Das Ignorieren der Rettungsgasse ist daher kein Bagatelldelikt", so Bures. "Damit die Rettungsgasse nicht von ein paar schwarzen Schafen missbraucht wird, haben wir einen Entwurf vorgelegt, wie ihre Einhaltung unter strengen datenschutzrechtlichen Vorgaben von der Exekutive noch wirkungsvoller kontrolliert werden könnte", so Bures. ****

Laut einer Umfrage unter 1.000 AutofahrerInnen im April dieses Jahres halten drei von vier LenkerInnen die Rettungsgasse für sinnvoll. Auch alle Blaulichtorganisationen, wie Rettung, Rotes Kreuz, Feuerwehr und die Automobilklubs sprechen sich für die Rettungsgasse aus. Bures:
"Die Blaulichtorganisationen stehen hinter der Rettungsgasse, die AutofahrerInnen stehen hinter der Rettungsgasse - und jeder einzelne trägt Verantwortung für ihr Funktionieren. Das Bilden der Rettungsgasse kann Menschenleben retten", appelliert die Ministerin an das Verantwortungsbewusst der LenkerInnen. (Schluss)

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