Darabos: SPÖ will Wahlfreiheit für Eltern - ÖVP will zurück in frauen- und familienpolitische Steinzeit

Rechtsanspruch auf Kinder-Betreuungsplatz und flächendeckendes Netz für bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und optimale Förderung der Kinder

Wien (OTS/SK) - "Die SPÖ will eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In den vergangenen Jahren ist es der SPÖ-geführten Regierung gelungen, die Kinderbetreuungseinrichtungen auszubauen. Trotzdem gibt es hier noch viel zu tun. Daher wollen wir diesen Weg weitergehen und den flächendeckenden Ausbau umsetzen. Und wir wollen sowohl den Eltern eine echte Wahlmöglichkeit als auch den Kindern optimale Förderung bieten: durch einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr", betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Im Gegensatz dazu wolle die ÖVP ein Zurück in die frauen- und familienpolitische Steinzeit.****

Die Spindelegger-ÖVP wolle den Familien die Wahlfreiheit offenbar vorenthalten, sagte Darabos. "Dieser Umstand ist für eine Partei, die von Entfesselung spricht, verwunderlich. Dass sich die ÖVP gegen einen Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen ausspricht, zeigt deren eigentliche Intention: Frauen zurück an den Herd", betonte der Bundesgeschäftsführer.

Anbei das Projekt 91 aus dem Wahlprogramm der SPÖ "111 Projekte für Österreich" im Wortlaut:

"In Ausbau und Qualität der Kinderbetreuung investieren
In den vergangenen Jahren ist es gelungen, die Kinderbetreuungseinrichtungen in ganz Österreich Schritt für Schritt auszubauen. Unser Ziel ist es, diesen Ausbau in höchster Qualität in ganz Österreich noch rascher voranzutreiben. Schließlich ist ein optimaler Betreuungs-, Spiel- und Bildungsort nicht nur gut für die Entwicklung der Kleinsten, auch für die Eltern wird es dadurch möglich, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Wir werden daher weiter in den Ausbau der Kinderbetreuung investieren und mit den Ländern an gemeinsamen Standards arbeiten, um die Qualität zu erhöhen, die Schließtage zu reduzieren und, falls erforderlich, die Öffnungszeiten auszudehnen. Darüber hinaus soll es auch einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz bereits ab dem 1. Lebensjahr geben." (Schluss) up/mb

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