FPÖ: Strache: Griechenland trotz touristischen Rekordsommers schlecht aufgestellt

Weitere Hilfen stoppen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache fordert eine Wende in der immer aussichtsloser werdenden Griechenlandhilfe. Selbst der kolportierte Rückgang der Wirtschaftsschrumpfung aufgrund eines touristischen Rekordsommers von -5,8 auf -3,8% pro Quartal im heurigen Jahr könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Trendwende selbst unter diesen Vorzeichen nicht in Aussicht sei.

Das "Fass ohne Boden", Griechenland, werde es selbst mit der milliardenschweren Hilfe Europas nicht schaffen, wirtschaftlich wieder auf eigene Beine zu kommen. Der elementarste Wirtschaftszweig - der Tourismus - sei dazu nicht in der Lage - jede weitere Zahlung an den maroden Krisenstaat deshalb verlorenes Geld.

Strache weist darauf hin, dass neben Griechenland, welches laut IWF knapp 50 Mrd. Euro im dritten Hilfspaket benötigen wird! - auch Irland, Zypern und Portugal weiteres Geld benötigten. Eine vertiefte Rezession für Italien werde ebenfalls vorausgesagt. Die FPÖ habe von Anfang an vor der Griechenlandhilfe gewarnt. Wie sich jetzt herausstelle, vollkommen zu Recht. Weitere Pakete für Griechenland, und dann vielleicht auch noch für die anderen angeschlagenen Staaten würden zu einer unendlichen Geschichte, die als Gewinner einzig die Banken verzeichnen werde können - Verlierer würden jedoch ganz eindeutig die Menschen in den betroffenen Ländern bleiben und selbstverständlich diejenigen, die in Resteuropa dafür aufkommen müssten.

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