LR Waldner: Ein gutes Jahr für Kärnten

4. Sept. 2012 - Erster offizieller Arbeitstag von Dr. Wolfgang Waldner als Landesrat. "Habe beschädigtes Land vorgefunden!" Systemwechsel eingeleitet, Ansehen des Landes steigt

Klagenfurt (OTS) - Am 4. September 2012, also genau vor einem Jahr, absolvierte Dr. Wolfgang Waldner als Landesrat seinen ersten offiziellen Arbeitstag in der Landesregierung. "Ich bin nach Kärnten gekommen und habe ein beschädigtes Land vorgefunden. Ich bin in Kärnten geblieben, weil ich persönlich an der Erneuerung des Landes mitarbeiten möchte. Heute kann ich sagen, dass es ein gutes Jahr für mich und für Kärnten war, der Erneuerungsprozess aber noch lange nicht abgeschlossen ist", fasst LR Waldner heute zusammen.

Der Systemwechsel, der mit der Landtagswahl am 3. März erfolgte, sei die "Rettung in letzter Sekunde" fürs Land gewesen, um endlich aus den Negativ-Schlagzeilen zu kommen, die weit über die Landesgrenzen gereicht haben. "Das Ansehen Kärntens muss repariert werden, alleine schon deshalb, weil sich ein politisches Image eines Landes unweigerliche auf seine Entwicklung als Wirtschaftsstandort auswirkt", so Waldner.

"Ich habe mich über die Entscheidungskraft der Bevölkerung an diesem 3. März sehr gefreut. Denn dieses eindeutige Votum war ausschlaggebend dafür, dass wir Kärnten wieder nach vorne bringen und die Menschen wieder stolz sein können auf ihr Land", sagt Waldner und sieht darin auch sein positivstes Erlebnis in diesem Jahr.

"Sehr negativ aufgefallen ist mir die imaginäre Wand zwischen Kultur und Politik und die Instrumentalisierung der Volkskultur für politische Eigenwerbung. Hier, wie in anderen Bereichen, haben wir einen Paradigmenwechsel eingeleitet", erklärt Waldner.
Die größte Herausforderung für die Zukunft, um dem Land, der Wirtschaft, den Menschen wieder Perspektiven bieten zu können, eine wirtschaftliche Entwicklung gestalten zu können und das massivste Problem, die Abwanderung, aktiv angehen zu können, sei laut Waldner die Entschuldung, die Sanierung des Landes selbst.

"Schulden sind der größte Hemmschuh für eine wirtschaftliche Entwicklung, sie sind auch ein Rucksack für nächste Generationen. Es ist die Pflicht und die Daseins-Berechtigung dieser Koalition, einen Reformprozess zu starten, Strukturen zu bereinigen, um Sparpotenziale zu heben und das 0-Defizit 2015 einzuhalten.

"Ich habe keinen Tag bereut, viel gelernt und vor allem aktiv mitgestaltet. Das ist mir wichtig, das war auch die wichtigste Motivation für mich: in meinem Heimatland, etwas zu bewegen!", so Waldner. (Schluss)

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