40 Jahre ÖBIG - Stöger: "Ohne die Gesundheit Österreich GmbH wäre eine Gesundheitsreform nicht möglich"

Seit 40 Jahren GÖG gibt der Gesundheit in Österreich einen höheren Stellenwert

Wien (OTS/SK) - Am Mittwoch hat Gesundheitsminister Alois Stöger eine Festrede bei der Jubiläumsveranstaltung "40 Jahre Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG)" gehalten, welches von der Regierung Kreisky ins Leben gerufen wurde und unter dem Namen "Gesundheit Österreich GMBH" weiterhin besteht. Der Minister strich besonders den sozial-gesellschaftlichen Nutzen der Organisation hervor und lobte die Pionierarbeit, welche die Organisation seit 40 Jahren im Gesundheitsbereich leistet: "Hier werden konkrete Fragen, gepaart mit wissenschaftlicher Arbeit, behandelt und dadurch ein lösungsorientiertes Arbeiten garantiert. Ohne sie wäre eine Gesundheitsreform nicht möglich." ****

"Was macht gesellschaftspolitische Planung aus?" Diese Frage stellte der Gesundheitsminister zu Beginn der Veranstaltung in den Raum. "Die Institution ÖBIG, welche vor 40 Jahren ins Leben gerufen wurde, gibt der Gesundheit in Österreich einen höheren Stellenwert und macht eine Gesundheitsreform überhaupt erst möglich", sagte Stöger. Damals wurde sie von Bruno Kreisky ins Leben gerufen und war eine der ersten Institutionen, wo SozialwissenschaftlerInnen empirische Forschung geleistet haben, um einen praktischen Nutzen daraus zu ziehen.

Der Minister sei erfreut darüber, "dass wir heute an dem Punkt stehen, wo konkrete Fragen gepaart mit wissenschaftlicher Arbeit verknüpft werden und dadurch ein lösungsorientiertes Arbeiten garantiert werden kann".

Die Institution, die Forschungsarbeiten durchführt und praktische, lösungsorientierte Konzepte entwickelt, ist ein wesentlicher Bestandteil des österreichischen Gesundheitswesens. "Eine Gesundheitsreform ohne die Expertise des GÖG wäre undenkbar."

Alleingesellschafter der Gesundheit Österreich GmbH ist der Bund, vertreten durch den Bundesminister für Gesundheit. Die Institution ist in ihrer Tätigkeit gegenüber dem Gesellschafter weisungsfrei, das garantiere eine "bessere Steuerung der gesellschaftlichen Prozesse in Sachen Gesundheit aus Perspektive der Patienten", sagte der Gesundheitsminister. (Schluss) dm/bj

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