Zwischenbilanz der landesweiten Aktionstage in Tabaktrafiken:

Den Österreichern reicht es, liebe EU

Wien (OTS) - Tausende Trafiken in ganz Österreich sind seit Montag "Gruselkabinette". So führen Österreichs Trafikanten den heimischen Kunden die Auswirkungen der EU-Überregulierung beim Tabak vor Augen und rufen diese zum Protest auf. Weit über 20.000 Protest-E-Mails haben die Österreicherinnen und Österreicher alleine in den letzten 48 Stunden versandt. Empfänger sind neben den Leitern der ÖVP- und SPÖ-Delegation zum Europaparlament auch österreichische Minister.

Der Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs (VCPÖ) ist vom Zuspruch der Bevölkerung überwältigt. Die von der EU geplanten Schockbilder, hinter denen für drei Tage die Zigarettenpackungen versteckt sind, stoßen auf Skepsis und überwiegende Ablehnung bei den Konsumenten und motivierten viele, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Die Aktion "JETZT GEMEINSAM PROTESTIEREN" hat nicht nur für Aufsehen bei den Kunden der österreichischen Trafiken gesorgt - Montagnacht wurde die Aktionswebsite offenbar gehackt, www.eu-es-reicht.at war vorübergehend nicht erreichbar. Für VCPÖ-Präsident Klaus W. Fischer sind derartige Versuche, den Protest zu ersticken, lediglich Belege für den großen Erfolg der Aktion.

"Wir haben mit den Aktionstagen einen derartigen Proteststurm losgetreten, dass die betroffenen Ministerien mit den Unterstützungserklärungen offenbar zeitweise überfordert waren. Es treffen jede Minute weitere ein, denn die Teilnahme am Online-Protest ist auch in den nächsten Tagen noch möglich", zeigt sich Fischer zufrieden.

Dass die Abstimmung des europäischen Parlaments über die Verschärfung der EU-Tabakproduktrichtlinie, die für den 9. und 10. September 2013 anberaumt war, nach gestrigen Agenturmeldungen voraussichtlich verschoben wird, sehen die Initiatoren der Aktionstage als Etappensieg: "Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass die Politik doch noch erkennt, dass sich die Bürger nicht völlig entmündigen lassen und derartig überzogene Regulierungen die Institution EU nur noch weiter von den Menschen entfernt. Es darf nicht länger sein, dass österreichische Europaabgeordnete solchen einschneidenden Maßnahmen zustimmen und die österreichische Politik sich in der Umsetzung auf die Brüsseler Bürokratie ausredet. Die Österreicherinnen und Österreicher haben jedenfalls einmal mehr eindrucksvoll ihre Stimme gegen Bevormundung und die Überregulierung des legalen Produktes Zigarette erhoben."

Zugleich meldet VCPÖ-Präsident Fischer, dass zwischenzeitlich auch die letzten Protest-Postkarten, die im Frühjahr auf diversen Informationsveranstaltungen gesammelt worden waren, an die ÖVP und SPÖ Europaabgeordneten übermittelt worden sind.

Die Aktionstage in den österreichischen Trafiken laufen noch bis einschließlich heute, Protesterklärungen können aber unter www.eu-es-reicht.at auch weiterhin abgegeben werden.

Über den VCPÖ und seine Aktivitäten

Mit der Initiative "Liebe EU, ES REICHT!" wurde mit österreichweiten Informationsveranstaltungen zwischen Februar und Juni 2013 die Öffentlichkeit, Medien und Politiker auf die Pläne der EU zu einer Verschärfung der derzeit geltenden EU-Tabakprodukt-Richtlinie und deren massiven gesellschaftspolitischen sowie wie wirtschaftlichen Auswirkungen aufmerksam gemacht.

Die aktuelle Aktion "JETZT GEMEINSAM PROTESTIEREN" appelliert an die verantwortlichen Politiker vor der Abstimmung zur überarbeiteten Tabakprodukt-Richtlinie im September 2013. Unterstützt werden die Veranstaltungen durch eine Postkartenaktion an die verantwortlichen Politiker in Wien und Brüssel.

Rückfragen & Kontakt:

Klaus W. Fischer
Präsident
VCPÖ - Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs
1010 Wien, Eschenbachgasse 11
Mobil: +43 (0)664 338 70 70
Email: office@vcpoe.at
Web: www.vcpoe.at

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