Zinggl zu Roma-Übergriff in Salzburg: Warnzeichen ernstnehmen

Wien (OTS) - "Wenn 20 Jugendliche den Rastplatz von legal campierenden Roma aufsuchen und sie bedrohen, darf die Polizei nicht von "gegenseitiger Provokation" sprechen. Das würde sie ja wohl auch kaum, wenn Rowdies eine Veranstaltung der Salzburger Festspiele störten.", wundert sich Wolfgang Zinggl, Kultursprecher der Grünen, über die Beschreibung des romafeindlichen Vorfalls gestern in Salzburg.

"Die Polizei hat mit ihrem rechtzeitigen Einsatz eine Eskalation bzw. Übergriffe verhindern können. Aber sie darf die Angelegenheit nicht irgendwo versickern lassen. Die Aggressoren sind ausfindig zu machen und brauchen dringend Nachhilfeunterricht in Sachen Rassismus und wo dieser unter dem Nationalsozialismus hingeführt hat", betont Zinggl.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0006