FPÖ-Deimek: Ewald Nowotny ist Gouverneur der Skandale

Währungshüter statt Wahlkampfhelfer

Wien (OTS) - Die Oesterreichische Nationalbank und ihr Gouverneur Ewald Nowotny sorgen erneut für Ungereimtheiten. Eine dubiose Studie der JKU in Linz soll belegen, dass Wahlplakate mit kritischen Botschaften negative Auswirkungen auf kognitive Fähigkeiten haben können. Finanziert wurde die Publikation von der OeNB. "Seit wann zählt die Tagespolitik zu den Geschäftsbereichen Ewald Nowotnys oder einer Notenbank?", verweist der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek den Gouverneur in seine Schranken.

Dass er aus seiner Nähe zur SPÖ kein Geheimnis mache, sei bekannt. Dass die OeNB aber 90.000 Euro in eine Gefälligkeitsstudie investiere, "sei ein weiterer unrühmlicher Höhepunkt". Es stelle sich die Frage, durch wie viele Skandale der Notenbankchef noch von sich reden machen wolle. Die Liste werde schließlich in immer kürzeren Abständen immer länger. Zum BAWAG-Skandal gesellte sich der Goldskandal rund um Desinformation des Parlamentes sowie die Causa Wolfgang Duchatczek. Jüngst wurde die Verwicklung Nowotnys in den hunderte Millionen schweren Linzer Swap-Skandal bekannt. "Jetzt wird die Nationalbank auch noch vor den Wahlkampfkarren der SPÖ gespannt", hinterfragt Deimek die Rolle des obersten Notenbankers Österreichs.

"Ein Notenbanker, der indirekt fast 20 Prozent der Wähler beleidigt, ist untragbar", erneuert Deimek seine Rücktrittsforderung und attestiert problematisches Demokratieverständnis. "Ich wünsche mir einen Währungshüter und nicht einen Wahlkampfhelfer", schließt Deimek.

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