Stronach/Schenk: Immo-Verkäufe des Integrationsfonds müssen offen gelegt werden

Innenministerin Mikl-Leitner hat neuerlich Erklärungsbedarf

wien (OTS) - "Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass sich Mitarbeiter der schwarzen Innenministerin am Integrationsfonds bedient haben sollen. Wer Sozialwohnungen zum Schnäppchenpreis für private Zwecke herauskauft, begeht Diebstahl an den Schwächsten der Gesellschaft", kritisiert Team Stronach Sozialsprecherin Martina Schenk Innenministerin Johanna Mikl-Leitner im Zusammenhang mit den jetzt bekannt gewordenen Vorwürfen gegen den Geschäftsführer des Fonds. Dieser soll eine der zu veräußernden Wohnungen in guter Lage um die Hälfte des marktüblichen Preises gekauft haben.

Schenk: "Es muss dringend geklärt werden, wie mit den insgesamt 167 Wohnungen, die zum Verkauf gestanden sind, umgegangen wurde." Sollte sich herausstellen, so Schenk, dass diese Immobilien ebenfalls bis zu 50 Prozent unter dem Wert veräußert wurden, so sei das schlicht und einfach Betrug an der Republik und den Steuerzahlern. Schenk fordert daher eine Offenlegung der "Immo-Akte" des Integrationsfonds noch vor der Wahl.

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