Darabos: ÖVP will in schwierigen Zeiten AMS-Mittel kürzen

Spindelegger-VP setzt Verunsicherungs-Wahlkampf gegen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fort - SPÖ hat sinnvollere Pläne zur Frühförderung, die nicht zulasten Arbeitsloser gehen

Wien (OTS/SK) - VP-Staatssekretär Kurz will eine "Budgetumschichtung" und damit einem Abzug von Finanzmitteln aus dem Arbeitsmarkt. Deutlich sprach sich am Dienstag SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos gegen diese Forderung aus: "In Zeiten eines europaweiten Anstiegs der Arbeitslosigkeit davon zu sprechen, dass das Budget für Arbeitslose und AMS-Verwaltung gekürzt werden soll, ist eine weitere Verunsicherungs-Idee der ÖVP", sagte Darabos gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Das fügt sich nahtlos in die bisherige Wahlkampf-Linie der ÖVP, und ist die nächste Attacke gegen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", erinnerte Darabos an die VP-Forderungen im Zusammenhang mit den Frauenpensionen, dem 12-Stunden-Arbeitstag und den All-In-Verträgen. ****

"Frühförderung von Kindern ist der Sozialdemokratie schon lange ein wichtiges Anliegen. Seit Jahrzehnten bemühen wir uns, die ÖVP davon zu überzeugen, dass Kinderbetreuungseinrichtungen pädagogische Einrichtungen sind und nicht Kinderaufbewahrungsstätten", sagte Darabos. Die SPÖ will daher den flächendeckenden Ausbau der Krabbelstuben, Kinderkrippen und Kindergärten sowie ein zweites verpflichtendes Gratis-Kindergartenjahr ab dem vierten Lebensjahr. "Damit soll die individuelle frühe Förderung unserer Kinder sichergestellt und die Sprachkompetenz verbessert werden."

Auch betonte Darabos, dass die internationalen Erfahrungen von den Besten im Bildungsbereich seit vielen Jahren zeigen, dass die SPÖ mit ihren Konzepten der gemeinsamen Schule und dem Ausbau der Ganztagsschule auf dem richtigen Weg ist. "Wenn die ÖVP in der Bildungspolitik nicht immer auf der Bremse stehen und blockieren würde, hätte man schon viel mehr für die Zukunft der Kinder und den Arbeitsmarkt erreicht." (Schluss) up/mb

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