Stronach/Lintl: KMU stärken, Arbeitslosigkeit bekämpfen

Wien (OTS) - "Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Wien um 10,7 Prozent ist dramatisch. 113.635 Wiener waren im August arbeitslos gemeldet oder befanden sich in AMS-Kursen. Bereits seit 20 Monaten in Folge steigt damit die Arbeitslosigkeit stark an. Dies ist auf die verfehlte Arbeitsmarktpolitik der rot-schwarzen Bundesregierung aber auch der rot-grünen Wiener Stadtregierung zurückzuführen. Die Hauptaufgabe einer neuen Bundesregierung nach der Wahl muss daher das Schaffen von neuen Arbeitsplätzen sein", erklärt Jessi Lintl, Spitzenkandidatin des Team Stronach Wien für die Nationalratswahl.

Das Team Stronach steht für eine besondere Förderung der Klein- und Mittelbetriebe. "Diese sind die wichtigsten Arbeitgeber in unserem Land. Wir wollen die kleinen und mittleren Unternehmen von Zwangsmitgliedschaften in Kammern und den damit einhergehenden Zwangsgebühren befreien und ein Steuergesetz gestalten, das sie fördert, und zwar vor allem ihre Investitionen im Inland", erklärt Lintl.

Nur Investitionen im Inland dürfen steuerlich zur Gänze abgesetzt werden, denn das schafft Arbeitsplätze im Land. Gewinne, die im Unternehmen verbleiben, sollen nach den Vorstellungen des Team Stronach nur mehr mit zehn Prozent besteuert werden. Dieser Steuersatz ersetzt die derzeitige 25-prozentige Körperschaftssteuer. Im Gegenzug sollen Verluste der Auslandsgesellschaften nicht mehr zur Gänze gegen Gewinne im Inland verrechnet werden können. Alternativ kann der Unternehmer die zehn prozentige Gewinnsteuer den Arbeitnehmern auch als Gewinnbeteiligung auszahlen.

Frank Stronach hatte schon in der "Magna-Unternehmensverfassung" eine solche Gewinnbeteiligung für seine 117.000 Beschäftigten mit zehn Prozent festgelegt. Als Vorbild gelten kann auch die deutsche Autoindustrie, die bereits seit Jahrzehnten solche Gewinnbeteiligungen als Prämien (ca. 8.000 Euro pro Jahr) an jeden Mitarbeiter auszahlt. "Damit wollen wir den Konsum und die Inlandsnachfrage nachhaltig ankurbeln. Mit diesen Strukturen können wir beginnen, eines der Hauptprobleme unserer Gesellschaft zu lösen, nämlich die große soziale Kluft zwischen den Wohlhabenden und den Arbeitern. Die Mitarbeiter haben ein moralisches Recht darauf, am Erfolg ihrer Firma beteiligt zu sein", betont Lintl.

Lintl weist darauf hin, dass SPÖ und ÖVP im Unterschied zum Team Stronach nur ankündigen, aber keine konkreten Vorschläge zur Schaffung neuer Arbeitsplätze haben. "Frank Stronach hat im Unterschied zur Faymann und Spindelegger mit MAGNA einen Weltkonzern - 117.000 Beschäftigte und Werke in 27 Ländern - aufgebaut und weiß daher, wie man für Beschäftigung sorgt."

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