FPÖ-Kickl: Ditz bestätigt Finanzdebakel nach Hypo Verstaatlichung

Republik muss Ansprüche gegen Bayern LB sowie Hypo-Haftungsverbund prüfen

Wien (OTS) - "Die Einschätzung von Johannes Ditz offenbart erneut das Desaster, das die Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria für die österreichischen Bürger gebracht hat", kommentiert der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Aussagen des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Hypo Alpe Adria, Johannes Ditz, in der ZiB 2. Ditz hatte darauf hingewiesen, dass die Kosten der Verstaatlichung höher als die Sanierungskosten für die Verstaatlichte Industrie sein könnten. Man rechnet mit einem Schaden von 5 Mrd. Euro für die österreichischen Steuerzahler.

Um den Schaden für die Steuerzahler jetzt zumindest zu minimieren, müssten die zuständigen Organe der Republik alle Ansprüche gegenüber Dritten - insbesondere gegenüber der Bayern LB als ehemaligem Eigentümer, gegenüber dem Hypo-Haftungsverbund sowie den Verantwortlichen für die Verstaatlichung geltend machen.

Außerdem müssten endlich die wahren Hintergründe der Verstaatlichung sowie die politische Verantwortung vollständig geklärt werden. Es führt am Parlament als Kontrollorgan der Exekutive kein Weg vorbei. "Wir fordern deswegen weiterhin einen Untersuchungsausschuss, um die Causa Hypo genau untersuchen zu können. Die Österreicher haben ein Anrecht auf vollständige Transparenz", so Kickl abschließend.

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