Grundwasserverseuchung Korneuburg: Erbärmliches Unfallmanagement der NÖ Behörden

Grüne Niederösterreich/Krismer: Wie giftig ist Trinkwasser in Korneuburg noch? Wird Verseuchungs-Verursacher Kwizda geschützt?

St. Pölten (OTS) - Am 25. Juni 2013 fand ein "Runder Tisch" zum Thema "Grundwasser Korneuburg" statt. Ziel dieses "Runden Tisches" war sowohl die Klärung offener Fragen (insbesondere Suche nach Abbauprodukten), als auch das Einvernehmen hinsichtlich des weiteren Vorgehens und eine Optimierung der Kommunikation zwischen den einzelnen Gruppen (Behörde, ExpertInnen, BürgerInnen).
Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Korneuburg nahmen trotz Einladung nicht daran teil. Zahlreiche Fragen zur behördlichen Arbeit sind daher noch immer ungeklärt. So wissen die betroffenen Korneuburger und Kornbeuburgerinnen bis heute nicht, welche Abbauprodukte wie lange im Trinkwasser waren und wie giftig sie waren bzw. noch sind.
Generell verhärtet sich der Eindruck bei den Betroffenen und BürgerInnen, dass kein transparentes Verfahren seitens der Verantwortlichen in Niederösterreich angestrebt wird, um die Grundwasserverseuchung in Korneuburg aufzuklären.
44 Fragen umfasst daher die aktuelle parlamentarische Anfrage der Grünen Landtagsabgeordneten, Helga Krismer (Umweltssprecherin im NÖ Landtag) an VP-Landesrat Pernkopf. ""Das Unfallmanagement der NÖ Behörden ist erbärmlich. Die öffentliche Meinung hat zu Recht den Verdacht, dass das Unternehmen Kwizda - obwohl eindeutig Verursacher der Verunreinigung - geschützt werden soll. Informationen werden unter der Decke gehalten. Bis heute gibt es keine Aufklärung über die tatsächliche Gesundheitsgefährdung", so begründet Helga Krismer ihre Anfrage an den zuständigen VP-Landesrat.
"Pernkopf muss zur Trinkwasserkontamination, dem Sanierungsplan, dem status quo und dem erbärmlichen Krisenmanagement Stellung beziehen. Die Menschen wollen Antworten. Es geht um ihre Gesundheit ", so Krismer weiter.
Üblicherweise haben Regierungsmitglieder 6 Wochen Zeit, um parlamentarische Anfragen zu beantworten. Die Grüne will die Antworten aber rascher. "Die Korneuburger und KorneuburgerInnen warten ohnehin schon zu lange auf Antworten", so die Landtagsabgeordnete der Grünen Helga Krismer.

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