BZÖ-Wahlauftakt II: Bucher: Wir werden Rot und Schwarz unter die 50 Prozentmarke drücken und vor Stronach liegen

"Sorgen wir gemeinsam für Modernität, Freiheit und Aufbruch - das Herzstück unserer Politik ist und bleibt die Erneuerung"

St. Wolfgang (OTS) - "Wenn wir die neuesten Umfragen ansehen, dann gibt es für das BZÖ ein gesundes Wachstum nach oben und einen klaren Trend nach unten für die anderen. Ich sage heute: Das BZÖ lebt nicht nur, das BZÖ wächst. Und das in der entscheidenden Wahlkampfphase. Wir werden am 29. September vor dem Team Stronach landen, das ist Ziel und Auftrag", sagte heute BZÖ-Obmann und Spitzenkandidat Josef Bucher am Beginn seiner Rede beim Wahlauftakt in St. Wolfgang.

"Wir befinden uns nicht nur beinahe in der Mitte Österreichs, es ist vor allem die politische Mitte, von der aus wir einen Erneuerungsprozess für Österreich einleiten. SPÖ und ÖVP geht es nicht um den Bürger, sondern lediglich um den eigenen Machterhalt. Wir werden als Demokraten dieses Land von unten nach oben erneuern. Denn wir visieren die Zukunft an und stellen die Menschen in den Mittelpunkt. Und wir treten heute mit einer völlig neuen Generation an und besetzen damit die moderne Mitte - das ist der Mittelstand, der Bürger, der aus der Mitte der Gesellschaft kommt", so der BZÖ-Spitzenkandidat.

"Mit meinem neuen Team gibt es nun die Komplettierung der bewährten Mannschaft. Wir müssen Neue mit dazu nehmen, neue Menschen, die sich bereit erklärt haben, zu kämpfen, als Verstärkung für unsere politischen Ideen. Ich bin glücklich darüber, dass viele neue Persönlichkeiten aus dem Mittelstand hinzugekommen sind. Wir sind mehr geworden, stärker geworden", sagte Bucher.

Das rot-schwarze System bleibe auch weiterhin der wichtigste Gegner, bekräftigte Bucher, "denn Faymann und Spindelegger tragen die Verantwortung für den erdrückenden Reformstau in unserem Land. Das Herzstück unserer Politik ist und bleibt die Erneuerung. Und wir sind die Einzigen, die eines klar sagen: "Runter mit den Steuern, dann geht es rauf mit Beschäftigung und Wohlstand" - das ist unser Rezept."

"Schuld an diesem Verwaltungsstaat und an der Überbürokratisierung in Österreich ist nicht die Beamtenschaft, sondern die Politik von SPÖ und ÖVP mit der von Rot und Schwarz beschlossenen Gesetzesflut. Wir waren in den letzten Jahren die Einzigen, die auf eine moderne Staatsreform gedrängt haben. Dieses 9-köpfige Monster namens Föderalismus bringt uns um und muss dringend bekämpft werden", forderte Bucher, der sich für die Verankerung eines Spekulationsverbots in der Verfassung aussprach. "Es gibt gleich viele Beamte wie Unternehmer in Österreich, so werden wir untergehen", so Bucher und weiter: "Wir brauchen Unternehmergeist statt bürokratischem Wahnsinn". Die mangelnde Wirtschaftskompetenz der ÖVP zeige sich auch im Fall der Kärntner Hypo. "Jörg Haider hat diesen Krempel erfolgreich verkauft, diese Bundesregierung mit dem ehemaligen ÖVP-Finanzminister Pröll hat dann die Verluste verstaatlicht. Aus diesem Grund brauchen wir einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss - und aus diesem Grund braucht es das BZÖ im Parlament, denn wir sind die Einzigen, die diesen Untersuchungsausschuss jetzt schon mehrmals gefordert haben."

Heftige Kritik übte Bucher auch an Stronach. "Fränk versucht ja alles einzukaufen. Es würde mich daher nicht wundern, wenn "Fränk" jetzt plötzlich auch noch aus der nächsten Konservendose herausspringt. Aber auch Konservendosen haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Da ich ein Mensch mit Humor bin, habe ich mir beim TV-Duell gedacht, dass ich mit einer Witzfigur etwas vorsichtiger umgehen muss. Ein bisschen Show ist durchaus in Ordnung, aber die Dosis macht es. Wer aufzeigt, was schiefläuft, muss auch Lösungen anbieten. Daher sage ich: Wir müssen in die Zukunft investieren, in Bildung, Forschung und Innovation, damit wir auch künftig noch Arbeitsplätze haben, von denen die Menschen wieder leben können".

"Wir müssen diese 50 Prozent von Rot und Schwarz knacken, denn nur dann kann sich endlich etwas zum Positiven verändern in diesem Land. Noch nie in der 2. Republik war diese Chance so groß. Als begeisterter Läufer weiß ich: Nicht die Zwischenzeit ist entscheidet, sondern mit welcher Zeit man ins Ziel kommt. Und ich weiß auch: Wir werden am 29. September einen erfolgreichen Tag feiern, weil wir Kraft unserer politischen Einstellung etwas Gutes für unser Land erreichen werden - wir wollen dazu beitragen, Österreich von Rot und Schwarz zu befreien. Sorgen wir gemeinsam für Modernität, Freiheit und Aufbruch", schloss Bucher.

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