Brunner zu Fukushima: Nur Ausstieg aus Atomkraft kann solche Katastrophen verhindern

Umweltverbrechen wie Fukushima sollen auch strafrechtlich belangt werden können

Wien (OTS) - "Es ist erschütternd was sich derzeit in Japan abspielt. Die Katastrophe in Fukushima nimmt einfach kein Ende, sie nimmt sogar immer größere Ausmaße an. Es kann nur eine Schlussfolgerung geben:
Raus aus der Atomkraft", stellt Christiane Brunner, Umweltsprecherin der Grünen, fest. Jede Regierung muss rasch Schritte in Richtung Atomausstieg setzen. Wer das nicht tut, nimmt weitere Katastrophen wie Fukushima in Kauf. Atomkraftfreie Staaten wie Österreich müssen Druck machen und Unterstützung anbieten, denn solche Katastrophen können uns alle betreffen, man erinnere sich nur die Folgen von Tschernobyl für Österreich.

Außerdem muss es endlich strenge Haftungsregeln für Atomkraftwerksbetreiber geben. "Es ist nicht einzusehen, warum wir alle unter diesen Schäden leiden und dann auch noch dafür zahlen sollen", so Brunner. Strenge Haftungsregeln sind auch ein wichtiger Schritt Richtung Atomausstieg. Wenn Betreiber nämlich selbst für die Folgen eines Unfalls die Haftung übernehmen müssen, rechnen sich Atomkraftwerke ganz schnell nicht mehr.

Umweltverbrechen müssen strafrechtlich verfolgt werden können, damit verantwortungslos agierende Betreiber wie die Firma Tepco, auch strafrechtlich belangt werden können. Sie sollen für die Schäden die Konsequenzen tragen.

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