Heinisch-Hosek: "Es geht eine große Verunsicherung von der ÖVP aus"

Matthias Stadler: "Wir setzen mit Werner Faymann auf die richtige Politik"

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen des Wahlkampfauftakts in Niederösterreich hielt Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gemeinsam mit dem Landesparteivorsitzenden der SPÖ Niederösterreich, Matthias Stadler, sowie der Bundesvorsitzenden der Jungen Generation Katharina Kucharowits, eine Rede am Ratzendorfer See vor rund 1200 ZuseherInnen. "Es geht eine große Verunsicherung von der ÖVP aus", kritisiert Heinisch-Hosek den Koalitionspartner und verweist auf die ÖVP-Forderungen nach einem 12h-Arbeitstag und einer frühzeitigen Erhöhung des Frauenpensionsantrittsalters. Der "Zick-Zack-Kurs" der ÖVP ist laut der Ministerin kontraproduktiv und würde die Menschen in ganz Österreich verunsichern.****

Erfreut zeigte sich die Ministerin über das laufende Projekt in St. Pölten, wo es jungen Menschen ermöglicht wird, günstig zu wohnen. "Mir liegen die Probleme der Menschen am Herzen", betonte die Ministerin und sprach sich für bessere Pflegeeinrichtungen, günstigeres Wohnen und einen Ausbau der Bildungseinrichtungen aus. Zu diesem Zweck sei es wichtig, in den nächsten Wochen vor dem 29. September "Seite an Seite zu kämpfen", um Bundeskanzler Werner Faymann weitere fünf Jahre im Amt zu behalten, damit in Österreich für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin ein gutes Leben garantiert werden kann.

Leistbares Wohnen gehört zu den Hauptforderungen der SPÖ. "Wohnen darf kein Luxusgut sein", pochte die Bundesvorsitzende der Jungen Generation und NR-Kandidatin Katharina Kucharowits und führte aus:
"Jeder hat das Recht auf seine eigenen vier Wände". Die SPÖ habe in dieser Sache in St. Pölten mit den 24 neu errichteten Wohneinheiten Pionierarbeit geleistet, hier muss man in Zukunft anknüpfen.

"Wir setzen mit Werner Faymann auf die richtige Politik, er allein ist der Garant für leistbares Wohnen, sichere Arbeitsplätze und ausreichend Kinderbetreuungsstätten", fasste der St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler zusammen.
"Dass der Chef der Wirtschaftskammer den Standort Österreich als abgesandelt darstellt, hat mich zutiefst schockiert. Eine solche Behauptung aufzustellen, ist absurd und schadet dem Wirtschaftsstandort Österreich", stellte Stadler fest. "Wir brauchen Leute, die ein schönes, wirtschaftsstarkes Österreich gestalten", ist Stadler überzeugt und will "dass Familien, die Leistungen erbringen, ihre Kinder versorgen können und genug Freizeit genießen können um sich wohl zu fühlen." Um das zu ermöglichen, müsse man "die, die zu den Reichen umverteilen wollen, mit geballter Kraft bremsen" und am 29. September die SPÖ mit seiner Stimme bei der Nationalratswahl unterstützen.(Schluss) dm/ps

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