Grüner Pressedienst: Strache hat ein Problem mit der Wahrheit

Wiener Energiekostenzuschuss hilft gezielt jenen, die es brauchen

Wien (OTS) - "Herr Strache hat offenbar ein Problem mit der Wahrheit", kommentiert der Grüne Pressedienst die heutigen Aussagen von FPÖ-Chef Strache in Sachen Wiener Heizkostenzuschuss. Fakt ist, dass der Wiener Energiekostenzuschuss im Gegensatz zu Straches Unterstellungen ganz gezielt jenen Haushalten hilft, die von Energiearmut betroffen sind und durch Maßnahmen zur Senkung der Heiz-und Energiekosten auch nachhaltig wirkt. Der Wiener Energiekostenzuschuss ist höher als der Heizkostenzuschuss von Niederösterreich, der Steiermark, Vorarlberg und Burgenland zusammen. Die Unterstützung wurde durch ein ganzes Maßnahmenpaket deutlich verbessert. Durch ein Gesamtpaket an Geld- und Sachleistungen, Energieberatung und Thermenaustausch-Aktionen wird gezielt geholfen, etwa durch Bezahlung von Energiekostenrückständen, Wartung von Thermen, Einbau neuer Heizungsregler, Erneuerung der Fensterdichtungen, kostenlose Energieberatung oder Thermentausch-Aktionen. Einzelne Haushalte werden so in Notlagen mit bis zu 1.000 Euro unterstützt.

Strache will durch die fortgesetzte Wiederholung der Unwahrheit offenbar von den fehlenden Konzepten seiner Partei und den Korruptionsfällen in den eigenen Reihen ablenken. Und davon, dass die FPÖ Nächstenliebe und Sozialpolitik zwar plakatiert, aber wenn es drauf ankommt das Gegenteil tut. Beispiel Kindermindestsicherung: In Wien wurde auf Initiative der Grünen eine Erhöhung der Kindermindestsicherung um 70 Euro pro Monat beschlossen. Eine Kindermaximal-Sicherung von jetzt 200 Euro pro Monat gibt es in dieser Form nur in Wien. So wird den Ärmsten ganz gezielt geholfen. Die FPÖ hat diese Hilfe in Wien abgelehnt und gegen diese Unterstützung für die Ärmsten gestimmt.

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