Syrische Flüchtlinge: Schönborn dankt Regierung

"Geste der Solidarität der mehrheitlich christlichen Österreicher mit den Christen in Syrien"

Wien-Rom, 30.08.13 (KAP) Kardinal Christoph Schönborn begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, 500 syrische Flüchtlinge aufzunehmen und dabei besonders auch verfolgten Christen zu helfen. Selbstverständlich werde die katholische Kirche die Regierung tatkräftig unterstützen und sich an der Unterbringung beteiligen. Er bitte auch die Pfarren und Klöster, weit ihre Türen zu öffnen, wie es in einer Aussendung der Erzdiözese Wien am Freitag hieß. Schönborn wörtlich: "Ich danke aus ganzem Herzen der Bundesregierung für diese humanitäre Entscheidung. Ich sehe sie auch als Geste der Solidarität der mehrheitlich christlichen Österreicher mit den Christen in Syrien, die zwischen alle Fronten geraten und daher besonders gefährdet sind."

In dieser Zeit der Bedrohung "unserer Brüder und Schwestern" im Nahen Osten seien alle Christen aufgerufen, ihnen zu helfen; sei es durch freiwilligen Einsatz oder Spenden für die Flüchtlinge, sei es durch hartnäckiges Gebet für dauerhaften Frieden in der ältesten Heimat der Christenheit, so der Kardinal, der derzeit an der Tagung des Ratzinger-Schülerkreises in Castel Gandolfo teilnimmt.

Von Österreich aus könne man wenig zur internationalen Politik beitragen - "aber wir können gerade in diesen Tagen mit großem Herzen die christlichen Grundtugenden des Gottvertrauens und der Nächstenliebe üben und mit ihnen die Welt zu einem besseren Ort machen".

Mehr auf www.kathpress.at (ende) gpu/per/

nnnn

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KAT0001