Kärntens FPÖ-Spitzenkandidat Darmann stellt Programmpunkte zur NR-Wahl vor

"Österreicher zuerst"

Klagenfurt (OTS) - Die Freiheitlichen in Kärnten haben aus den Fehlern gelernt und werden im kommenden Wahlkampf vor allem auf den Kontakt mit den Bürgern Wert legen und auf jegliche Materialschlacht verzichten. Das kündigte heute der Kärntner FPÖ-Spitzenkandidat zur NR-Wahl, NRAbg. Mag. Gernot Darmann im Zuge einer Pressekonferenz an.

Unter dem Motto "Liebe deine Nächsten" sollen die österreichischen Staatsbürger Vorrang bei jeglicher politischen Entscheidung haben, verweist Darmann auf Probleme vor allem im Arbeits-, Wohn-, Bildungs-, Sozial- und Familienbereich. Die Freiheitlichen verwehren sich daher auch gegen eine weitere Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für Arbeitskräfte aus dem Osten und wollen volle Sozialleistungen erst bei Erhalt der Staatsbürgerschaft gewähren. Auch Sozialwohnungen sollen den Österreichern vorbehalten sein. Ohne Deutschkenntnisse dürften ausländische Kinder nicht am Normalunterricht teilnehmen. "Dies ist auch im Sinne der Kinder, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Schließlich müssen sie dem Unterricht ja folgen können", so Darmann, der auch dem derzeit praktizierten Export von Familienleistungen ins Ausland einen Riegel vorschieben will.

"Unsere Politik der "Nächstenliebe" heißt, unsere Familien & die eigene Jugend zu fördern", so Darmann. Um Österreich zum familien-und kinderfreundlichsten Land Europas für eigene Staatsbürger zu machen, fordern die Freiheitlichen unter anderem die steuerliche Entlastung für österreichische Mehrkindfamilien durch ein neues Familiensteuer-Modell sowie die volle Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familie für Eltern durch die Möglichkeit eines Elterngehaltes. Ohne Mehrkosten für Eltern solle hochwertige Kinderbetreuung und Ausbildung in Kindergärten und Schulen mit Ganztagsmöglichkeit geschaffen werden.

"Wir wollen für die Österreicher auch ein Einkommen zum Auskommen", so Darmann. Ein Mindestlohn von 1.600 Euro, die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent sowie des mittleren Steuersatzes bei Lohn- und Einkommensteuer und die Anhebung der Höchstbemessungsgrundlage etc. soll dies möglich machen.

"Wir Freiheitlichen kämpfen auch weiter für ein Ende der Milliardenhaftungen für EU-Pleitestaaten. Denn die nächsten Generationen werden dafür büßen müssen, sollten die Haftungen schlagend werden. Weiters verlangen wir die Senkung der EU-Beiträge. Österreich hat bis dato, nur um als Musterschüler zu glänzen, alle Vorgaben hingenommen. Damit muss endlich Schluss sein. Unser Ziel ist das Ende des Haftungswahnsinns, den uns SPÖ und ÖVP samt den Grünen eingebrockt haben und der dazu führt, dass Milliarden vom österreichischen Steuergeld im Ausland versenkt werden, anstatt dieses im eigene Land zu investieren. Auch die Möglichkeit, dass Banken in Konkurs gehen können, muss geschaffen werden", erklärte Darmann. (Schluss)

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