Marek: Brandsteidl-Vorschlag "verhaltensoriginell"

Für qualitätsvolle ganztägige Angebote braucht es Personal und Infrastruktur

Wien/Schladming (OTS/ÖVP-PK) - Die ÖVP forciert seit Jahren den Ausbau ganztägiger Schulformen, selbst wenn die Unterrichtsministerin das noch so oft negiert. Wir bauen derzeit und weiterhin massiv Plätze aus, verwies heute, Freitag, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Christine Marek am Rande der ÖVP-Klubklausur auf die vereinbarte Verdoppelung der Plätze. Wichtig dabei sei, dass die Finanzierung auch abgesichert ist. "Die SPÖ will die Kinder aber offenbar in ungeeignete Räumlichkeiten stecken, wenn sie eine verschränkte Ganztagsschule für alle Kinder innerhalb kürzester Zeit fordert. Anders ist die Aussage der Stadtschulratspräsidentin von Wien nicht zu erklären."

"Für qualitätsvolle ganztägige Angebote braucht es neben ausreichendem Personal insbesondere auch die entsprechende Infrastruktur. Es ist den Kindern nicht zuzumuten, die Freizeiteinheiten ebenfalls in den Klassenzimmern zu verbringen und dabei keinerlei Abwechslung über den Tag hinweg zu haben. Der SPÖ ist das aber offensichtlich aus ideologischen Motiven heraus egal. Der seriöse Ausbau braucht Zeit und Planung, die wir mit der gemeinsamen 15a-Vereinbarung, die zu Sommerbeginn beschlossen wurde, auch festgelegt haben", so Marek.

"Einfach zu sagen, wir verdoppeln die Plätze für die Ganztagsschule plötzlich wahlkampfbedingt und völlig planlos noch einmal, ist für mich ein plumper Wahlkampfgag und nicht im Sinne der Kinder und ihrer Eltern und gegen qualitätsvolle ganztägige Angebote. Abgesehen davon hat die SPÖ ohnehin das Geld abgeschafft und offenbar irgendwo einen Bankomaten, der im Himmel befüllt und auf Erden entnommen wird", so Marek.

"Über die ganztägige Schulform sollen auch weiterhin die Schulpartner mit zwei Drittelmehrheit am jeweiligen Standort entscheiden. Das hat sich bewährt", unterstrich Marek erneut die Position der ÖVP und damit einmal mehr die Forderung nach mehr Autonomie an den jeweiligen Schulstandorten und der Stärkung der Schulpartner. "Es ist zudem einfach unfassbar, dass gerade eine sozialdemokratische Politikerin Eltern, die ihre Kinder nur halbtags in die Schule schicken wollen, eine Privatschule nahelegt. Das zeigt einmal mehr die Politik der SPÖ: Wasser predigen und Wein trinken", schloss Marek.
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