Japan dankt Österreich für die Hilfe nach dem Tsunami von 2011

Bundesratspräsident Todt empfängt japanische Parlamentarierdelegation

Wien (PK) - "Wir haben großen Respekt vor den Anstrengungen, die die japanische Bevölkerung zur Beseitigung der Spuren der Naturkatastrophe vom März 2011 auf sich nehmen muss", unterstrich Bundesratspräsident Reinhard Todt heute im Rahmen eines Gesprächs mit einer Delegation des Geschäftsordnungsausschusses des japanischen Oberhauses. Delegationsleiter Mitsuhide Iwaki bedankte sich für die finanzielle Hilfe und die Anteilnahme Österreichs im Gefolge des Erdbebens und des Tsunamis. Besonders berührt hätte ihn vor allem die österreichische Gedenkzeremonie ein Jahr nach der Katastrophe, so der Delegationsleiter.

Breiten Raum nahmen in dem Meinungsaustausch die intensiven bilateralen Beziehungen ein, die bereits auf eine lange Tradition zurückblicken. Sowohl Todt als auch Iwaki sprachen sich für eine weitere Vertiefung aus und unterstrichen vor allem die Bedeutung des wirtschaftlichen und kulturellen Austausches. Der Bundesratspräsident wies in diesem Zusammenhang auf die mehr als 30 aktiven Städtepartnerschaften zwischen beiden Ländern hin. Beide Seiten bekundeten zudem ihr Interesse an einem positiven Abschluss der Verhandlungen über ein Partnerschafts- und Freihandelsabkommen zwischen Japan und der Europäischen Union.

Die Zusammenarbeit zwischen Österreich und Japan, die politische Lage in Ostasien, aber auch die aktuelle Situation in Fukushima waren die zentralen Themen eines Gesprächs mit dem Abgeordneten Werner Neubauer (F), der im Anschluss an das Treffen mit Bundesratspräsident Todt die japanischen Gäste namens der bilateralen parlamentarischen Freundschaftsgruppe willkommen hieß. (Schluss) keg/hof

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