Aufnahme von 500 syrischen Flüchtlingen positiver erster Schritt

Diakonie empfiehlt Auswahl durch Resettlement-Programm des UNHCR

Wien (OTS) - "Außenminister Spindeleggers Ankündigung, 500 syrische Flüchtlinge aufzunehmen ist ein wichtiger und positiver ersten Schritt im Umgang mit der Bürgerkriegskatastrophe in Syrien", begrüßt Michael Chalupka, Direktor der Diakonie die gestrigen Aussagen Spindeleggers.

"Angesichts der großen Anzahl von Flüchtlingen, darunter 1 Million Kinder, die in den letzten Monaten bereits in der Region von der Türkei, dem Libanon von Jordanien und dem Irak aufgenommen wurde, kann diese Ankündigung aber nur ein kleiner erster Schritt sein, dem rasch und in ganz Europa weitere folgen müssen", betont Chalupka.

Die Auswahl sollte dabei unbedingt aus diesen Flüchtlingslagern in der Grenzregion und durch das UN Flüchtlingshilfswerk UNHCR erfolgen. Kriterium für die Auswahl soll die besondere Schutzbedürftigkeit der Betroffenen sein.

Die Diakonie gibt zu bedenken, dass mit dem Resettlement-Programm, das bereits in vielen europäischen Ländern angewandt wird, ein bewährtes Instrument für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Herkunftsregionen bereitsteht. Die Auswahl und Feststellung der Flüchtlingseigenschaft erfolgt in diesem Fall durch UNHCR, sodass kein weiteres Asylverfahren mehr im Aufnahmeland durchgeführt werden muss.

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