FP-Dobrilovic: Starkes Zeichen gegen eskalierende Christenverfolgung im Nahen Osten!

Christlich-Freiheitliche Plattform demonstrierte mit Kopten und syrischen Christen für ein Ende des islamistischen Terrors

Wien (OTS/fpd) - Kein Tag vergeht mehr, ohne dass im Nahen Osten Christen verletzt oder getötet und ihre Heiligtümer geschändet oder zerstört werden. "Kopten, also ägyptische Christen, marschierten am Donnerstag unterstützt von syrischen und österreichischen Glaubensbrüdern entlang der Mariahilfer Straße über den Heldenplatz und die Büros der Europäischen Union bis zum Stephansplatz, um auf die dramatische Lage ihrer Religionsgemeinschaft im Nahen Osten aufmerksam zu machen", berichtet Konstantin Dobrilovic, Präsident der Christlich-Freiheitlichen Plattform (CFP), der selbstverständlich an dem Protestmarsch teilnahm.

Es wurde auch Unterstützung für die ägyptischen Polizisten und Militärs ausgedrückt, die beherzt versuchen, dem islamistischen Terror Einhalt zu gebieten und wenigstens ein Mindestmaß an Recht und Ordnung wiederherzustellen. Dobrilovic: "Bei den EU-Büros haben wir den Beamten ein Dokument überreicht, in dem klar gegen die Übergriffe radikalisierter Muslime auf Christen Stellung genommen wird. Es hat den Anschein, als ob sich diese Fanatiker die Kopten als Sündenböcke für das Scheitern ihrer extremistischen Politik ausgesucht haben."

Der Zug endete schließlich am Stephansplatz, wo Flyer verteilt und Videos von niedergebrannten Kirchen gezeigt wurden. "Das war beklemmend. Man konnte das Leid der Kopten förmlich fühlen", zeigt sich Dobrilovic betroffen. Er hält fest: "Diese Kundgebung war als starkes Zeichen gegen Christenverfolgung und für Solidarität mit den Kopten unheimlich wichtig. Auch die EU darf den Terror radikaler Islamisten gegen die ägyptischen Christen nicht länger verharmlosen und muss versuchen, ihn durch massiven politischen und wirtschaftlichen Druck abzustellen - und zwar völlig egal, ob sich die religiös motivierte Gewalt nun im Nahen Osten, in Pakistan, in Nigeria oder praktisch vor unserer Haustüre in der südserbischen Provinz Kosovo und Metochien ereignet. Sie muss endlich unter Beweis stellen, dass sie tatsächlich auch eine Wertegemeinschaft ist." (Schluss)

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