VP-Juraczka: Brandsteidl kramt tief in der politischen Mottenkiste

Zwang zur Ganztagsschule wird von drei Viertel der Eltern abgelehnt

Wien (OTS) - "Grundsätzlich stehen wir für Wahlfreiheit und glauben im Gegensatz zur SP-Stadtschulratspräsidentin immer noch, dass Eltern am Besten wissen, was gut für ihr Kind ist", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in Reaktion auf die Aussagen von Susanne Brandsteidl in der heutigen "Presse".

"Brandsteidl redet der Bevormundung das Wort und beleidigt nebenbei alle Eltern, indem sie anzweifelt, ob diese überhaupt mit ihrem Nachwuchs umgehen können", so Juraczka, der daran erinnert, dass einer GfK-Umfrage zu Folge gerade einmal 26 Prozent der Eltern für eine verpflichtende Ganztagsschule sind, während sich 74 Prozent für ein freiwilliges Nachmittagsbetreuungsangebot aussprechen.

Dass Brandsteidl Eltern, die ihre Kinder nur vormittags in die Schule schicken wollen, eine Privatschule empfiehlt, ist für Juraczka "vollkommen abgehoben und fern der Realität": "Nicht alle Eltern können oder wollen sich eine Privatschule leisten. Das sollte die Sozialdemokratin Brandsteidl wissen."

Der Wiener Parteiobmann betont, dass die Forderung nach freiwilliger Nachmittagsbetreuung ganz der Linie seiner Partei entspricht: "Wir stehen für Wahlfreiheit statt rot-grüner Bevormundung. Brandsteidls verpflichtende Ganztagsschule ist eine von Eltern nicht gewollte Zwangsbeglückung", so Juraczka.

"Die Forderung entspricht dem Modell des "Wiege bis zur Bahre-Sozialismus" und ist damit ein ganz tiefer Griff in die Mottenkiste des Uralt-Sozialismus", so Juraczka abschließend.

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