Pensionen aus der Betrieblichen Kollektivversicherung (BKV) steigen jährlich

BKV-Pensionen sind seit deren Einführung im Jahr 2005 um durchschnittlich 13% gestiegen.

Wien (OTS) - Seit ihrer Einführung im Jahr 2005 sind die Garantiepensionen der Betrieblichen Kollektivversicherung im Durchschnitt um rund 13% gestiegen, das entspricht einer Steigerung von annähernd 2% p.a.

Das Gute dabei für die Pensionsbezieher: Eine einmal erreichte garantierte Pensionshöhe kann nicht mehr sinken. Die jährlich zugeteilten Gewinnanteile erhöhen diese garantierte Pension noch zusätzlich und sind darüber hinaus unverfallbar. Eine Garantiepension in der BKV kann daher nur steigen, nicht fallen.

Ein wesentlicher Vorteil der Betrieblichen Kollektivversicherung -das ist die betriebliche Garantiepension - wird jedoch viel zu selten hervorgehoben: Das Risiko der steigenden Lebenserwartung trägt das Versicherungsunternehmen!

Für die Berechnung der Pension werden nämlich die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Rententafeln herangezogen und nicht jene zum Pensionsantritt - ein angesichts der ständig steigenden Lebenserwartung ein unschätzbarer Vorteil für alle Versicherten.

Die betriebliche Garantiepension ist übrigens im Vergleichszeitraum in demselben Ausmaß gestiegen wie die staatlichen Pensionsleistungen. In beiden Pensionssystemen gab es selbst in den Krisenjahren auf den Kapitalmärkten ab 2008 jährliche Steigerungen. Damit etabliert sich die betriebliche Garantiepension zu Recht als sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Pension. Diese Stabilität verdankt sie der Tatsache, dass die Lebensversicherer seit etwa 200 Jahren mit Garantien und dem Langlebigkeitsrisiko umgehen können. Das ist schließlich ihr Handwerk.

Wechsel in die betriebliche Kollektivversicherung zum 31.Oktober 2013

Mit der letzten Pensionskassengesetznovelle wurde ein Wahlrecht zwischen der Pensionskasse und der betrieblichen Garantiepension geschaffen.

Aktive Dienstnehmer ab 55 Lebensjahren können sich bis zum 31.Oktober dieses Jahres individuell und danach jährlich entscheiden, ob sie von der Pensionskasse mit dem angesparten Kapital in die betriebliche Garantiepension wechseln wollen.
Doch dafür müssen zuerst die Voraussetzungen auf Unternehmensebene in Form einer Betriebsvereinbarung und eines Rahmenvertrages mit einem Lebensversicherer geschaffen werden.

Anwartschaftsberechtigte einer Pensionskasse, die in eine Betriebliche Kollektivversicherung wechseln wollen, müssen dies ihrem Dienstgeber und der Pensionskasse bis spätestens zum 31.Oktober eines Kalenderjahres schriftlich mitteilen, damit der Übertritt in die Betriebliche Kollektivversicherung zum nachfolgenden Jahresbeginn wirksam wird. Erstmals kann der Übertritt ab 1.Jänner 2014 erfolgen, sofern er bis 31.Oktober 2013 angezeigt wurde.

Pensionskassen-Pensionisten können heuer einmalig in die Betriebliche Kollektivversicherung wechseln, sofern der beabsichtigte Wechsel zur betrieblichen Garantiepension bis zum 31.Oktober 2013 schriftlich der Pensionskasse angezeigt wurde.

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