FPÖ-Mölzer: Euro-Beschwichtiger leugnen Höhe von drittem Griechenland-Hilfspaket

Athen wird keinen "kleinen", sondern hohen zweistelligen, wenn nicht sogar dreistelligen Milliardenbetrag brauchen

Wien (OTS) - Nach der deutschen Bundestagswahl werde man die tatsächliche Höhe des dritten Hilfspakets für Griechenland erfahren, nahm heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu dieser Diskussion Stellung. "Dass es sich, wie behauptet wird, nur um einen kleinen zweistelligen Milliardenbetrag handelt, darf bezweifelt werden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Finanzierungslücke Athens einen hohen zweistelligen, wenn nicht sogar einen dreistelligen Milliardenbetrag ausmacht", hielt Mölzer fest.

Schließlich sei, so der freiheitliche EU-Mandatar, die Vorgangsweise der Euro-Beschwichtiger hinlänglich bekannt: "Zuerst wird das Problem wider besseres Wissen geleugnet, dann kleingeredet, und wenn es nicht mehr anders geht, wird die Katze aus dem Sack gelassen. Oder anders ausgedrückt: Die zu Recht besorgten Bürger werden für dumm verkauft", betonte Mölzer.

Anstatt ständig neue Hilfspakete für Griechenland zu schnüren, die ohnedies nichts zur Besserung der Lage beitragen können und nur eine Belastung der EU-Nettozahler wie Deutschland oder Österreich bedeuten, müsse endlich der Austritt Athens als dem Euro in die Wege geleitet werden, forderte der freiheitliche Europaabgeordnete. "Schließlich zeigt sich immer deutlicher, dass sich Griechenland nur mit eigener eigenen nationalen Währung wirtschaftlich und finanziell wird sanieren können", schloss Mölzer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003