FPÖ-Mölzer: Britisches Parlament ist vernünftiger als Premier Cameron

Nun gilt es, Frankreich von seinen Kriegsplänen gegen Syrien abzubringen - EU hat Vermittler und nicht Helfer der US-Kanonenbootpolitik zu sein

Wien (OTS) - Offenbar sei das britische Parlament vernünftiger als der britische Premierminister, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zur Entscheidung des Unterhauses in London, sich nicht an einer Militäraktion gegen Syrien zu beteiligen. "In der Tat wäre eine militärische Intervention in Syrien ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang, das das Potential hat, einen Flächenbrand im Nahen Osten in Gang zu setzen", hielt Mölzer fest.

Nun gelte es, so das freiheitliche Mitglied des außenpolitischen Ausschusses des EU-Parlaments, Frankreich von seiner kriegerischen Linie abzubringen. "Nach der Intervention in der ehemaligen Kolonie Mali will Frankreichs Präsident Hollande nun offenbar im ehemaligen französischen Mandatsgebiet Syrien den Gendarmen spielen, um so von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken. So kann es aber nicht gehen", betonte Mölzer.

Deshalb forderte der freiheitliche Europaabgeordnete, die Europäische Union müsse sich auf eine gemeinsame Syrien-Politik einigen. "Und diese kann nur darin liegen, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln und auf eine friedliche Beilegung des Bürgerkriegs hinzuarbeiten. Keinesfalls aber dürfen die EU oder ihre Mitgliedstaaten zu Helfern der US-amerikanischen Kanonenbootpolitik werden", schloss Mölzer.

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