FPÖ-Deimek zu Datenaffäre: Auch ÖBB-Kundendaten betroffen?

Gläserner Bahnfahrer ist Realität

Wien (OTS) - Die Überwachungsaffäre rund um die Aktivitäten der NSA legen schonungslos offen, wie zugänglich unsere Daten sind. Informierte Kreise aus den Reihen der Führungsetagen der ÖBB berichten jetzt hinter vorgehaltener Hand, dass eine rumänische Firma in den Besitz der Kundendaten von Vorteilscard- Besitzern gelangt ist. "Sollte sich das als wahr herausstellen, hat ÖBB-Personenverkehr-Chefin Wagner ernsten Erklärungsbedarf", fordert FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek klare Worte seitens des Managements.

Die Enthüllungen rund um die Aktivitäten der NSA in Europa und der Welt alarmieren Millionen von Menschen. Unsere Daten sind in vielen Fällen weniger sicher, als wir glauben. Der gläserne Mensch droht Realität zu werden bzw. über weite Strecken zu sein. "Der gläserne Bahnfahrer ist jedenfalls bereits Wirklichkeit geworden", kritisiert Deimek. Eine rumänische Firma soll in den Besitz von Kundendaten von Besitzern der Vorteilscard gelangt sein - inklusive der persönlichen Fotos der Kunden.

"Ich fordere Offenheit und Transparenz seitens des Bahnmanagements", erklärt Deimek. Die ÖBB müssten auf die intern bereits kursierenden Vorwürfe endlich reagieren und Stellung beziehen. "Ich hoffe, dass Christian Kern diese Vorwürfe substanziell restlos entkräften kann", fordert Deimek den Bahn-Boss auf, Stellung zu beziehen.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002