FPÖ-LPO-Ragger: Wie streng hat AK Betrüger geprüft

Hätte Millionenbetrug durch Kärntner AK früher aufgedeckt werden können?

Klagenfurt (OTS) - "Es ist erstaunlich, wie die parteipolitische Dimension des Millionenbetruges durch den ehemaligen hohen SPÖ-Arbeiterkammerfunktionär und Rot-Kreuz-Betriebsratsvorsitzenden ausgeklammert wird", erklärt Kärntens FPÖ-Obmann LR Mag. Christian Ragger. Der verurteilte Täter gehörte zum engsten Kreis der Kärntner AK-Spitze. Er war als stellvertretender Vorsitzender der Vida und als Beauftragter aller Rot-Kreuz-Betriebsräte eine große Nummer, die auch gemeinsam mit Gesundheitsminister Alois Stöger, LHStv. Peter Kaiser auftrat. Mit dieser Reputation habe er die Opfer geködert und ins finanzielle Verderben gelockt.

Es falle auch auf, dass beim Gerichtsprozess der Griff in die Betriebsratskasse des Roten Kreuzes ausgeklammert wurde und erst in einem späteren Prozess behandelt werde.

Ragger verlangt von der Arbeiterkammer Aufklärung. "Wie viel Geld hat der SPÖ-Funktionär von den Mitarbeitergeldern gestohlen. Wurde der Schaden gut gemacht? Wie streng hat die rot dominierte AK den untreuen Betriebsratschef geprüft. Hätte der Betrug früher auffliegen können?", fragt sich Ragger.

Weiters fordert der freiheitliche Landesparteiobmann die Arbeiterkammer auf, den Opfern des Betrügers nicht nur die kalte Schulter zu zeigen. "Es gibt zivilrechtliche Bestrebungen, Geld zurück zu bekommen. Dabei sollte die AK den Opfer helfen", so Ragger abschließend.

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