KONSUMENT: Take-away auf Bahnhöfen - überwiegend gute Noten

Angebotener Reiseproviant hygienisch meist unbedenklich

Wien (OTS/VKI) - Wer vor der Abfahrt seines Zuges rasch noch etwas zu Essen kaufen möchte, findet auf großen Bahnhöfen inzwischen ein reichhaltiges Angebot. Aber kann sich der Reisende dabei auch auf gute Qualität verlassen? Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) testete Bahnhofsimbisse in Wien, Linz, Salzburg und Innsbruck. Das Resultat: Von zwölf gezogenen Stichproben waren fünf hygienisch einwandfrei und damit "sehr gut", weitere vier "gut". Weniger erfreulich: Eine in Linz gezogene Probe war nicht mehr für den Verzehr geeignet. Zwei am Wiener Westbahnhof gekaufte Snacks wiesen ebenfalls Hygienemängel auf, wenn auch nicht so gravierende. Immerhin wurden aber in keinem einzigen Snack Salmonellen, Listerien oder EHEC-Bakterien gefunden.

"Alles in allem ist das ein großteils erfreuliches Ergebnis", resümiert Ing. Franz Floss, Lebensmittelchemiker und Leiter des Bereichs Untersuchung. "Generell raten wir dazu, darauf zu achten, ob Sandwiches und Salate gekühlt aufbewahrt werden. Proviant mit Fleisch, Wurst, Fisch oder geschnittenem Obst sollte man besser möglichst bald verzehren, denn bei Raumtemperaturen vermehren sich Bakterien besonders schnell. Alternativ kann man beispielsweise Brot, Gebäck oder Obst im Ganzen kaufen."

SERVICE: Den ausführlichen Test zu Take-away auf Bahnhöfen gibt es online unter www.konsument.at sowie in der Septemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT.

Rückfragen & Kontakt:

Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
amorawetz@vki.at
www.konsument.at

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