FPÖ-Hofer: Studie weist Fremd-Gene im menschlichen Blut nach

Lebensmittelbehörden müssen Zulassungsverfahren gründlich überarbeiten!

Wien (OTS) - "Eine neue wissenschaftliche Studie belegt, was wir lange vermutet haben", berichtet der freiheitliche Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer. "Ihr zufolge können komplette Gene aus dem Verdauungstrakt ins Blut gelangen. Bisher behaupteten offizielle Stellen hartnäckig, dies sei nicht möglich."

Im Klartext bedeute das, welch entscheidende Rolle es für den Menschen spiele, was er esse. Auch die gern ins Märchenreich verbannte Vermutung, dass die regionale Herkunft der Nahrung - je näher am Lebensort des Menschen desto besser für seinen Organismus -Einfluss auf sein Befinden habe, erhalte somit eine Bestätigung.

Hofer weiter: "Vor allem aber sind aus den Erkenntnissen des internationalen Forscherteams, das über 1.000 Blutproben untersucht hat, zwei politische Forderungen abzuleiten, die der FPÖ seit Jahr und Tag Herzensanliegen sind: zum einen ist die österreichische Landwirtschaft zu stärken und nicht einem Weltmarktdumping auszusetzen, das, unter ÖVP-Verantwortung, zu einem grassierenden Bauernsterben geführt hat. Erwünschter Nebeneffekt ausreichender heimischer Produktion - die Selbstversorgungsfähigkeit hat Österreich in wesentlichen Bereichen längst verloren - ist die Ressourcenschonung, da Paradeiser, Äpfel oder Trauben nicht mehr um den halben Erdball geflogen und gekarrt werden müssten."

"Die zweite Forderung", so Norbert Hofer abschließend, "ist fraglos jene nach entsprechenden Adaptionen der Zulassung von Lebensmittelinhaltsstoffen. Hier ist es vor allem, aber längst nicht nur die Gentechnik-Industrie, deren Lobbyisten in Brüssel für eine wenig verbraucherfreundliche Gesetzgebung gesorgt haben, die von unzureichenden Voruntersuchungen und unzureichender Kennzeichnung geprägt ist. Ob Agro-Gentechnik, Pestizide oder Nanotechnologie ist endlich und ausnahmslos dem Vorsorgeprinzip Folge zu leisten und erst dann zuzulassen, wenn jedwede denkbare Umwelt- und / oder Gesundheitsgefährdung auszuschließen ist. Das sollte sich auch die ÖVP zu Herzen nehmen, mit deren Duldung alljährlich rund 500.000 Tonnen Gen-Soja als Futtermittel nach Österreich importiert werden."

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