- 21.08.2013, 13:59:42
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FPÖ-Deimek: AK-Wohnstudie belegt versagen von Genossenschaften
FPÖ setzt auf Zusammenhalt statt Klassenkampf
Utl.: FPÖ setzt auf Zusammenhalt statt Klassenkampf =
Wien (OTS) - Die aktuelle Wohnstudie der Arbeiterkammer zeigt
problematische Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt auf. Wohnen drohe
zu Armutsfalle zu werden, fasst der FPÖ-Nationalratsabgeordnete
Gerhard Deimek zusammen. Jetzt sei es an der Bundesregierung, die
Vorschläge der Opposition nicht mehr länger zu blockieren. "Wir
müssen schnell erste Maßnahmen ergreifen, um den Menschen zu helfen.
Wir setzen auf Zusammenhalt statt Klassenkampf", umreißt Deimek die
freiheitliche Perspektive.
Die Wohnkosten sind in Wien in den letzten fünf Jahren um 30 Prozent
gestiegen. Ein Zuwachs, mit dem die Einkommen lange nicht mithalten.
Eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer belegt ebenfalls, dass der
Wohnungsmarkt nicht nur durch die Mechanismen von Angebot und
Nachfrage gesteuert werden kann. Aber auch den ellenlangen
Deckelungskatalogen von Rot und Grün erteilt der freiheitliche
Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek eine Absage: "Wohnpolitik soll
nicht links oder rechts sein, sondern den Menschen im Auge haben."
Eine reformierte gemeinnützige Wohnungswirtschaft - landläufig meist
als Wohnbaugenossenschaften bezeichnet - würde unmittelbar spürbar
dämpfende Impulse auf dem Wohnungsmarkt hervorrufen. Doch derzeit
seien die Genossenschaften allen voran in Wien ein "Eldorado für
sozialistischen Parteiadel und dessen Günstlinge". Kuriose
Konstruktionen wie etwa "Auslaufannuitäten" bedeuten, dass Bewohner
gezwungen werden, Raten für abbezahlte Kredite zu bezahlen. Ein
surrealer Gedanke, der gerade in der Bundeshauptstadt die Wohnkosten
zusätzlich nach oben treibt. "Hier wünsche ich mir klare Worte von
allen Parteien. Es braucht jetzt politische Arbeit, statt
Wahlkampfpolemik", fordert Deimek konkrete Maßnahmen. Seitens der FPÖ
liege ein Konzept mit dem Titel "Neue Perspektiven im gemeinnützigen
Wohnbau - Soziale Verantwortung & Nachhaltigkeit" auf dem Tisch.
"Inserate und Plakate machen keine Wohnung billiger. Wir wollen
gemeinsam mit den Menschen für die Menschen dieses Landes arbeiten",
schließt Deimek.
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