BZÖ-Bucher: Das BZÖ ist die Partei der "Modernen Mitte"

"Genug gezahlt-Überstunden steuerfrei", "Jobs schaffen-weniger Ämter, mehr Unternehmen", "Gleiche Rechte-Patchwork ist auch Familie", "Steuern runter - fair teilen statt umverteilen"

Wien (OTS) - Im Zuge einer Pressekonferenz präsentierten BZÖ-Chef Josef Bucher und Wahlkampfleiter Markus Fauland heute die zweite Plakatwelle des BZÖ zur Nationalratswahl 2013. "Während andere Parteien mit nackter Haut versuchen, davon abzulenken, dass sie auch inhaltlich "nackt" sind, wollen wir einen seriösen Inhaltswahlkampf mit klaren politischen Ansagen und Zielen. Es geht uns nicht darum, mit populistischen Plakaten Stimmungsmache zu betreiben, sondern klare Antworten darauf zu geben, was die Bürgerinnen und Bürger erwartet, wenn sie das BZÖ wählen", beschreibt Bucher die Ausrichtung der Kampagne. "Ich habe mich bewusst dazu entschieden, diesen Weg zu gehen, auch wenn wir damit ein Risiko eingehen, aber ich mache bei diesen ganzen Schaukämpfen und Clownerien nicht mit. Politik ist eine ernsthafte Angelegenheit, es geht um die Zukunft unseres Landes und der Bürgerinnen und Bürger".

"Das BZÖ ist die Partei der modernen Mitte, und diese Mitte ist in Österreich der leistungsbereite Mittelstand. Das sind diejenigen Menschen, die die Steuern zahlen und das ganze System aufrechterhalten", meinte Bucher und weiter: "Weg mit diesen links-rechts Schemata, wir müssen Politik für die Bürger machen, statt Einzelinteressen zu bedienen, wie es ÖVP und SPÖ praktizieren, die sich vor allem für die Interessen der Gewerkschaften oder Bünde starkmachen".

Die vier unterschiedlichen Plakate definieren die vier zentralen BZÖ-Themen: Genug gezahlt - Überstunden steuerfrei", "Jobs schaffen -weniger Ämter, mehr Unternehmen", "Gleiche Rechte - Patchwork ist auch Familie" und "Steuern runter - fair teilen statt umverteilen". "Die Forderung nach steuerfreien Überstunden ist unsere Antwort auf die aktuelle Arbeitszeitdiskussion. Hier setzen wir einen klaren Schwerpunkt in unserer zentralen Forderung nach einer steuerlichen Entlastung des Mittelstands. Wir wollen dafür sorgen, dass die fleißigen und leistungsbereiten Österreicher gefördert und nicht bestraft werden. Damit stärken wir letztlich auch den Wettbewerbsstandort Österreich", so Bucher.

Dafür müsse man in der Verwaltung Einsparungen lukrieren. "Wir werden den Amtsschimmel auf Diät setzen und dafür sorgen, dass diese überbordende Bürokratie auch tatsächlich beschnitten wird. "Weniger Ämter - mehr Unternehmen", das ist eine klare Zielsetzung und steht in einem engen Zusammenhang mit unserem zentralen Wahlkampfthema "fair teilen statt umverteilen". Wir sind die einzige politische Kraft, die bisher mutig genug war, ein Steuerkonzept auf den Tisch zu legen und zu sagen, wie wir uns ein faires Steuersystem vorstellen. Steuern runter - das ist und bleibt die zentrale BZÖ-Forderung".

Mit dem vierten Plakat "Gleiche Rechte - Patchwork ist auch Familie" reagiere das BZÖ auf eine schleichende gesellschaftliche Veränderung, die bisher von der Politik stiefmütterlich behandelt wurde. "Wir dürfen nicht darüber hinweg sehen, dass mittlerweile 1,1 Millionen Österreicher in Patchwork-Familien leben. Es muss betroffenen Vätern finanziell möglich sein, auch eine zweite Familie zu gründen. Deshalb wollen wir, dass 50 Prozent der Unterhaltszahlungen steuerlich abgesetzt werden können. Das ist ein großes Zukunftsthema, dem wir uns als einzige Partei verschrieben haben", schloss Bucher.

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