Bundeskanzler Faymann: "Einsatz für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer"

Pressekonferenz mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Rainer Wimmer, Vorsitzender der Produktionsgewerkschaft

Linz (OTS) - "Die Forderungen nach einem 12-Stunden-Tag bedeuten einen sozialen Tiefschlag", sagte Bundeskanzler Werner Faymann anlässlich eines Pressegesprächs heute, Freitag, in der Arbeiterkammer Oberösterreich in Linz. "Ich stehe dabei ganz klar für eine verstärkte Förderung der Konjunktur, vor allem in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Entwicklung, und nicht für ein Kürzungsprogramm, das sich gegen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land richtet. In diesem Punkt haben wir eine ganz große Verantwortung", so Faymann.

"Wir orientieren uns weiterhin an jener starken Rolle, die wir in Europa einnehmen. Dazu ist es auch notwendig, dass wir das Gehaltsniveau aufrechterhalten und uns für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzen", erläuterte der Bundeskanzler seine Standpunkte. "Es darf nicht sein, nachdem wir den Banken geholfen haben, dass wir nun bei den Arbeitsrechten einen Rückschritt vornehmen. Es ist wichtig zu wissen, wer die Beschäftigten in diesem Land vertritt", betonte Faymann.

"Verlässlichkeit seitens der Politik und Einsatz für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer braucht Unterstützung", bedankte sich Bundeskanzler Faymann abschließend für das gemeinsame Bestreben bei diesen inhaltlichen Themen bei Betriebsrätinnen und Betriebsräten sowie beim Vorsitzenden der PRO-GE, Rainer Wimmer.

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