"Orientierung" über Diakon als Deutschlehrer

Am 18. August um 12.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert "Orientierung" am Sonntag, dem 18. August 2013, um 12.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Flüchtlingsdrama im Libanon - Syrerinnen und Syrer zwischen Angst und Ungewissheit

Offiziell gab es sie lange Zeit gar nicht: die Camps mit Flüchtlingen aus dem Bürgerkriegsland Syrien. Doch dessen ungeachtet retten sich Tausende Menschen in das kleine Nachbarland Libanon und suchen Zuflucht in notdürftig zusammengeflickten Behausungen. Von mittlerweile bis zu 1,2 Millionen Syrern und Syrerinnen im Libanon sprechen Hilfsorganisationen wie die libanesische Caritas. Sie betreut in der Bekaa-Ebene Menschen in Not, darunter auch Männer und Frauen, die auf der Flucht Angehörige verloren haben, wie eine Frau aus Homs, deren kleiner Sohn in den Armen seines Bruders erschossen worden ist.

Fern der Heimat: Arbeitsmigration philippinischer Frauen und die Folgen

Es sind rund 5.000 Filipinos, die tagtäglich ihr Heimatland verlassen; zwei Drittel von ihnen sind Frauen. Als sogenannte "Oversea Filipino Workers" arbeiten sie als Krankenschwestern oder Haushaltsangestellte in Dubai, Kuwait, Saudi-Arabien, Singapur und Hongkong. So wichtig die Arbeitsmigration für die wirtschaftliche Situation einzelner Familien und des gesamten Landes auf der einen Seite sein mag, so hoch sind auf der anderen Seite die sozialen Kosten: Die Arbeitsbedingungen in der Fremde sind oft sehr belastend. Und die Kinder leiden unter der Abwesenheit der Mütter. Die Nichtregierungsorganisation Mindanao Migrant Center for Empowering Action in der Stadt Davao unterstützt sowohl Migrantinnen als auch ihre zurückgelassenen Kinder. Finanzielle Mittel dafür stellt die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs zur Verfügung.

Diakon im Asylheim: Deutschkurse für Ausländerinnen und Ausländer

Oft mehrmals täglich pendelt Gerhard Bollardt die Sechs-Kilometer-Strecke zwischen Unterfrauenhaid und Horitschon im Burgenland. Voll besetzt ist dann sein Auto. Die Mitfahrer/innen:
Asylwerber/innen, die Deutsch lernen wollen. Bollardt erteilt seit einigen Monaten regelmäßig Sprachunterricht, im Rahmen eines Sozialpraktikums, das er selbst - als angehender Diakon - absolviert hat. Mittlerweile wurde Gerhard Bollardt, vormals Medienschaffender und seit einigen Jahren Pensionist, zum katholischen Diakon geweiht. Das Engagement für "seine Schützlinge" will er weiterhin aufrechterhalten. Den Einsatz für Flüchtlinge nennt er heute "eine Lebensaufgabe".

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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