ÖAMTC-Flugrettung: Handy als Lebensretter

Euro-Notruf auch ohne SIM-Karte und Empfang möglich

Wien (OTS) - Das angekündigte Wetter verspricht für die kommenden Tage optimale Wanderbedingungen. Viele Menschen, Einheimische wie Touristen, wird es daher wieder in die Berge ziehen. Ein wesentlicher Ausrüstungsgegenstand sollte dabei in keinem Rucksack fehlen - das Handy. "Gerade in Notsituationen kann dem voll aufgeladenen Handy große Bedeutung zukommen", erinnert Markus Amon, leitender Flugrettungssanitäter der ÖAMTC-Flugrettung.

Was vor 15 Jahren kaum vorstellbar war, ist mittlerweile Realität geworden. Handys sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. "Auch im Bergsport wurde das Handy in der Zwischenzeit zu einem wesentlichen Bestandteil der Notfallausrüstung und wird immer öfter auch zum lebensrettenden Instrument", weiß Amon. So werden die Retter nach Alpin- und Wanderunfällen zu einem hohen Prozentsatz per Mobiltelefon alarmiert.

Ein großes Problem ist aber nach wie vor der oft schlechte Empfang im Gebirge. "In Tälern und Schluchten kann es zu Funkschatten kommen, die ein Anwählen des Alpin-Notrufs 140 oder des Rettungs-Notrufs 144 in einem bestimmten Netz unmöglich machen", berichtet der ÖAMTC-Flugrettungssanitäter. In solchen Situationen bietet der Euro-Notruf 112 Abhilfe, über den man sogar ohne SIM-Karte die nächstgelegene Leitstelle der Polizei erreicht. "Man braucht nur sein Handy abzuschalten, um dann beim Wiedereinschalten statt dem PIN-Code die Euro-Notrufnummer einzugeben. Unabhängig vom Betreiber wird das beste Netz gesucht und eine Verbindung hergestellt", rät Amon abschließend.

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