FPÖ-Deimek: ÖBB gefährden Passagiere und Mitarbeiter

Betriebsdienstleute werden im Stich gelassen

Wien (OTS) - Die ÖBB setzen verstärkt veraltete Garnituren und Lokomotiven ein, um den Nahverkehr aufrechterhalten zu können. Diese Garnituren sind jedoch nicht klimatisiert, was zu erheblichen Sicherheitsrisiken führt. "Die Reaktionszeit eines unter der Hitze leidenden Lokführers ähnelt jener, eines alkoholisierten Menschen", weist FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek auf erheblichen Nachholbedarf hin.

Das Management der ÖBB sorgt regelmäßig für Aufsehen. Bahn-Boss Christian Kern legt seine Abhängigkeit vom sozialistischen Parteiapparat offen und rührt die Werbetrommel für Werner Faymann. "Im Managementbereich scheint das Parteibuch zu zählen und nicht die Qualifikation", kritisiert der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek. Ein Umfeld, in dem immer wieder entscheidende Entwicklungen verschlafen werden. Derzeit sehen sich die Österreichischen Bundesbahnen gezwungen, veraltetes Rollmaterial einzusetzen, um den Nahverkehr aufrechterhalten zu können. "Die Fahrerkabinen sind nicht klimatisiert, was während Hitzeperioden zu erheblichen Sicherheitsrisiken führt", erläutert Deimek. Demnach ähnle die Reaktionszeit eines unter Hitze leidenden Lokführers jener eines Menschen, der vier Krügel Bier konsumiert hat.

"Die ÖBB wiesen ihre Mitarbeiter kürzlich erneut auf das Alkoholverbot während der Dienstzeit hin. Für systematische Risikominimierung scheint es jedoch nicht zu reichen", zeigt Deimek gravierende Versäumnisse auf. Während das Management in klimatisierten Glaspalästen residiere, lasse die Mannschaft um Kern und Genossen die Betriebsdienstleute und Kunden im Stich. "Wo bleibt der Aufschrei der roten Personalvertreter und was macht Herr Kern?", fordert Deimek erneut eine Entpolitisierung des Managements.

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